TuS-Ziel: Bloß weg vom Abgrund zur Kreisliga

Balve.. Dieses Szenario hätte man sich am Düsterloh gerne erspart. Fußball-Bezirksligist TuS Langenholthausen balanciert fünf Spieltage vor dem Saisonende über dem Abgrund zur Kreisliga. 450 Minuten vor dem Abpfiff der Saison 2011/12 beträgt der Abstand zum rettenden Ufer bereits fünf Zähler.

„Uns helfen nur noch Siege weiter“, bringt Mario Droste, Trainer des TuS Langenholthausen, die Situation auf den Punkt. Wobei der TuS-Coach seinen Schützlingen in Sachen Einsatzwillen keinerlei Vorwürfe machen möchte. So erarbeiteten sich die Droste-Kicker bei der Niederlage gegen Gastgeber TuS Plettenberg mindestens ein halbes Dutzend klarster Torchancen, die Treffer aber markierte der Gastgeber. „Das ist halt das Pech, das man hat, wenn man gegen den Abstieg kämpft“, hofft Droste, dass Glücksgöttin Fortuna endlich mal wieder ihr Herz für die heimischen Kicker entdeckt.

Am Düsterloh mag man sich gar nicht damit trösten, dass man ausgerechnet in jener Spielzeit aufgestiegen ist, in der die vom Verband verordnete Ligareform greifen wird. „Das darf keine Ausrede sein“, so Droste, der das Rezept für morgen kurz und bündig zusammenfasst. „Wir müssen irgendwie gewinnen. Meinetwegen auch durch ein Eigentor in der 89. Minute – selbst das nehmen wir dann gern an“, so der Lan-genholthauser.

Der ächste Gegner, Rot-Weiß Lüdenscheid, sorgte in dieser Woche mit einem Trainerwechsel für Schlagzeilen – auf Ahmed Ouhbi folgte RWL-Ikone Olaf Reuber. „Auch davon müssen wir uns nicht irritieren lassen“, sind Mario Droste solche Informationen von den Ligarivalen relativ egal. Denn: Für die Kicker vom Düsterloh zählen einfach nur noch Siege.

Spielbeginn: Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz Düsterloh.

 
 

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