TuS träumt jetzt von Bilderbuchsonntag in Hüsten

Ali Ceylan (links, hier mit Turnierleiter Norbert Vedder vom TuS Sundern) und der TuS Langenholthausen hatten am Sonntag nach dem Gewinn der regionalen Zwischenrunde des RWE-WinterCups allen Grund zur Freude.
Ali Ceylan (links, hier mit Turnierleiter Norbert Vedder vom TuS Sundern) und der TuS Langenholthausen hatten am Sonntag nach dem Gewinn der regionalen Zwischenrunde des RWE-WinterCups allen Grund zur Freude.
Foto: WP/Knepper
Die Freude ist groß. Fußball-Bezirksligist TuS Langenholthausen setzte mit dem Turniersieg beim RegionalCup in Sundern ein dickes Ausrufezeichen.

Balve..  Ein Triumph, der Spuren hinterlässt! Die Fußballer des TuS Langenholthausen gewannen am Sonntag den RegionalCup des RWE-Wintercups 2015 in Sundern und buchten damit das Ticket für die Finalrunde des großen Hallenturniers am 1. Februar in Hüsten.

Am Tag danach war die Freude beim Bezirksligisten immer noch greifbar. „Das ist ein riesiger Erfolg für den Klub. Denn das schafft man nicht jedes Jahr“, blickte Michael Erzen auf den Bilderbuchsonntag für die Langenholthausener zurück. „Wir haben einiges für das Image des Vereines getan. Ich hoffe, das gibt meiner Mannschaft für den Rest der Saison noch einen richtigen Schub“, dachte der Spielertrainer bereits an die Zeit nach der Hallenrunde. Schließlich möchten die Düsterloh-Kicker in der Bezirksliga 4 noch einige Punkte auf dem Konto verbuchen.

„Die Meisterschaft ist nun einmal das Wichtigste. Die Halle ist und bleibt ein Zubrot. Um so schöner ist es, dass wir das in dieser Saison bislang sehr gut gemacht haben. Alles was jetzt in Hüsten noch passiert ist Zugabe. Es war keine Selbstverständlichkeit, dass wir so weit kommen bei diesem riesigen Turnier“, sagte der Routinier der Düsterloh-Kicker.

Für Erzen war es übrigens ein Wiedersehen mit der eigenen sportlichen Vergangenheit. „Ich habe damals als ganz junger Spieler mal für den TuS Sundern an diesem Turnier teilgenommen. Doch das kann man nicht mehr vergleichen. Der WinterCup hat eine richtig große Bedeutung gekommen. Alles rund um das Turnier ist richtig professionell geworden“, so Erzen. Er hofft, dass es am 1. Februar noch einmal einen Feiertag für seinen Verein geben wird.

Danach steht wieder die Meisterschaft auf den Programm. Und da weicht Erzen keinen Deut von seinen Vorstellungen ab. „Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir einen einstelligen Tabellenplatz haben wollen. Dieser ist für uns auch machbar. Das wäre für den TuS Verein riesiger Erfolg. Denn in den vergangenen Jahren musste man sich ja mit der Rolle einer Fahrstuhlmannschaft begnügen – man ist auf- und gleich wieder abgestiegen“, so Erzen.

Der Regionalliga-erfahrene Fußballer denkt aber auch schon an die kommende Saison. „Wir haben die Planungen gestartet“, so Erzen – der gebürtige Allendorfer wird auch in der kommenden Spielzeit der Chef am Düsterloh sein. „Wir haben eine Vereinbarung über zwei Jahre. Für mich gibt es keinen Grund, diese nicht einzuhalten.“

Die Vorbereitung auf die Rückrunde beginnt am 12. Februar. Bereits zwei Tage später steht das erste Testspiel gegen Landesligist Neheim an.

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