Torsten Strott: Ich hoffe, dass alle ihre Emotionen im Griff haben

Solche Szenen sollen sich am Wochenende nicht wiederholen: Im Aufeinandertreffen zwischen Menden Türk und SF Hüingsen mit der roten Karte gegen Ömer Durgun eskalierte die Situation und sorgte für eine negative Stimmung bei der 32. Fußball-Stadtmeisterschaft in der Kreissporthalle.
Solche Szenen sollen sich am Wochenende nicht wiederholen: Im Aufeinandertreffen zwischen Menden Türk und SF Hüingsen mit der roten Karte gegen Ömer Durgun eskalierte die Situation und sorgte für eine negative Stimmung bei der 32. Fußball-Stadtmeisterschaft in der Kreissporthalle.
Foto: Tobias Schad
Die Spiele können beginnen! Heute und morgen steht die Kreissporthalle an der Werler Straße ganz im Zeichen des Fußballs. Die heimische Kickerszene sucht zum 33. Mal ihren Hallenfußball-Stadtmeister. Ein Turnier, das trotz seiner langen Geschichte keinen Staub angesetzt hat.

Menden..  „Das ist ein Mega-Event für die Mendener Fußballer. Ich hoffe nur, dass Spieler und Zuschauer ihre Emotionen im Griff haben“, wünscht sich Torsten Strott, Fußballfachwart des Stadtsportverbandes Menden, dass der Sport im Mittelpunkt steht.

Im vergangenen Jahr hatte es am Finaltag einige unschöne Szenen mit überflüssigen Aktionen gegeben, die anschließend die Rechtsorgane von Kreis und Verband beschäftigten. Dass die diesjährige Ausrichtung beim BSV Menden in den besten Händen ist, davon ist der Polizeibeamte überzeugt. „Ich denke, dass wir eine sehr gut organisierte Meisterschaft erleben werden. Der BSV wird alles im Griff haben“, so Torsten Strott.

Beim diesjährigen Gastgeber sieht man sich gerüstet für das Stadtchampionat. „Wir freuen uns auf das Treffen der Mendener Fußballgemeinschaft auf und neben dem Spielfeld“, werben BSV-Präsident Heiko Meisterjahn und seine Mitstreiter mit einer Videobotschaft für das Turnier. „Wir wollen ein guter Gastgeber sein und für unseren Verein werben“, sagt der neue Mendener Vereinschef.

Der ehemalige BSV-Akteur macht aus seiner Sympathie für die Halle keinen Hehl. „Ich habe immer sehr gerne in der Halle gespielt. Die Stadtmeisterschaften sind schon etwas Besonderes“, so Meisterjahn. Der neue BSV-Chef hofft natürlich, dass auch seine Mannschaft eine gute Figur abgibt. „So wie beim RWE-WinterCup in Wickede am vergangenen Sonntag darf die Mannschaft aber nicht auftreten“, fordert Meisterjahn das entsprechende Engagement seiner Elf ein. Auch Mendens Trainer Sven Nieder zeigt den nötigen Ehrgeiz. „Wir wollen so weit wie möglich kommen. Eigentlich wäre der BSV mal wieder mit dem Titelgewinn dran“, so der BSV-Coach, für den die Qualifikation für die Kreismeisterschaft ein erklärtes Ziel ist.

Da man aber keine weiteren Verletzungen riskieren will, verzichtet der BSV-Coach in der Halle auf Akteure wie Wolfgang Leipertz. „Wir dürfen die Landesliga nicht aus dem Blick lassen“, so Nieder.

Auch bei den anderen Mendener Vereinen ist der Ehrgeiz groß. „Wer behauptet, er will nicht Stadtmeister werden, ist nicht ehrlich“, bringt es Andreas Bücker, Trainer der DJK Bösperde, auf den Punkt. Der Routinier hofft, dass bei allem Ehrgeiz die Emotionen nicht überkochen. „Es muss nicht sein, dass es bei der Stadtmeisterschaft zu schweren Verletzungen kommt“, sagt Bücker, der sich eine einheitliche Leitung der Spiele wünscht. „Ich finde die an den Futsal angelehnten Regeln durchaus in Ordnung“, so der DJK-Coach.

Bei den Sportfreunden Hüingsen würde man sich gerne auch einmal die Stadtkrone aufs Haupt setzen. „In der Halle ist alles möglich. Da entscheiden letztlich Kleinigkeiten“, so Uwe Hausherr, sportlicher Leiter der Sportfreunde, der aber keine Prognosen abgeben möchte. Spätestens morgen Abend wissen alle mehr!

EURE FAVORITEN