TBB verzweifelt auch an Weltklasse

Jan Schäfer (Mitte) und der TB Bösperde offenbarten bei ihren Niederlagen gegen die Verbandsliga-Favoriten aus Hagen und Wöhren Luft nach oben
Jan Schäfer (Mitte) und der TB Bösperde offenbarten bei ihren Niederlagen gegen die Verbandsliga-Favoriten aus Hagen und Wöhren Luft nach oben
Foto: Tobias Schad
Bei den Faustballern des TB Bösperde war reichlich Frust angesagt. Denn der Einstieg in die neue Freiluft-Saison war alles andere als ein Start nach Maß.

Bösperde..  So nutzte dem Verbandsligisten der Vorteil der heimischen Anlage nicht viel, die Partien gegen die Topfavoriten TSV Hagen 1860 II und HV Wöhren gingen allesamt verloren. Und somit ist für die Turnerbundler der Gewinn der Westfalenmeisterschaft nun kein Thema mehr.

Die Mannschaft um TBB-Kapitän Jan Schäfer konnte nur beim 8:11, 11:8 und 8:11 im ersten Spiel gegen die Hagener Bundesliga-Reserve einen Satz auf der Habenseite verbuchen. Die A-Jugendlichen der Gäste, die mit Jahrhundertschlagmann Dirk Schachtsiek und den Bösperder „Legionär“ Markus Eckert antraten, ließen sich vom Verlust des zweiten Durchgangs jedoch nicht irritieren und kamen schließlich zu einem 2:1-Sieg. Dabei zeigte insbesondere der fast 50-jährige Schachtsiek sein Ausnahmekönnen, das sich nach wie vor auf Weltklasseniveau bewegt.

Die Bösperder verloren auch das Rückspiel gegen die Hagener, diesmal hieß es sogar 3:11 und 9:11.

Fehler im Aufbau nach 7:4-Führung

Im ersten Duell gegen HV Wöhren (8:11, 3:11) wusste zu Beginn Bösperdes Offensivmann Markus Schälte zu gefallen. Seine kraftvollen Angaben auf noch feuchtem Rasen brachten den Turnerbund sogar mit 7:4 in Führung. Danach jedoch führten zunehmende Fehler im Spielaufbau zu einem ärgerlichen Satzverlust.

Im zweiten Abschnitt zeigte sich das Bösperder Angriffsduo Markus Schälte und Jan Schäfer mit ihren Aktionen zu harmlos, nicht unverdient hieß es am Ende 3:11.

Das Rückspiel gegen Wöhren bescherte den Turnerbundlern die Erkenntnis, spielerisch zwar mitgehalten zu haben, um schlussendlich jedoch in entscheidenden Phasen keine Dominanz aufbauen zu können. Stattdessen gingen beide Sätze klar an die Ostwestfalen (6:11, 5:11).

Die Hönnestädter belegen somit einen Abstiegsplatz, haben aber schon am Sonntag, 31. Mai, in Bad Oeynhausen die Gelegenheit, in Spielen gegen die Kellerrivalen TV Altenvoerde und HV Wöhren II den Weg nach oben anzutreten. Darüber hinaus haben die Bösperder bislang erst vier Saisonspiele bestritten, die meisten Ligakonkurrenten haben bereits deren acht absolviert.

TB Bösperde: Jan Schäfer, Markus Schälte, Florian Otting, Marcel Sachs, Christoph und Patrick Wiggeshoff, Thorsten Wilmes, Niklas Schröder.

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