SuS Eisborn vergibt dritte Chance zum Aufstieg

Pure Enttäuschung beim SuS Eisborn: Der Aufstieg in die B-Liga blieb den Mailinde-Kickern versagt. Foto: Reker
Pure Enttäuschung beim SuS Eisborn: Der Aufstieg in die B-Liga blieb den Mailinde-Kickern versagt. Foto: Reker
Foto: sportpresse-reker.de, Dietmar Reker

Eisborn..  Aus und vorbei! Die Fußballer des SuS Eisborn bleiben ein weiteres Jahr Mieter der Kreisliga C. Am Samstagnachmittag verdaddelten Patrick Rüth und Co. auch die dritte Chance, in die zweite Liga des Kreises Arnsberg aufzusteigen. Gegen den Drittletzten der B-Liga, SSV Küntrop II, hieß es in Hellefeld nach 90 Minuten 0:2 (0:0).

„Es tut schon weh, dass wir es auch heute nicht gepackt haben, aber daran sind wir auch selber Schuld“, bilanzierte Coach Ingo Rüth. Und damit lag der Routinier richtig, denn wie schon in den beiden Spielen gegen Herdringen (0:0) und TuRa Freienohl II (0:5) stand bei den Mailinde-Kickern vorne auch diesmal die Null - „ohne eigene Treffer kann man einfach nicht aufsteigen“, resümierte Ingo Rüth.

Dabei gab es vor allem in der ersten Hälfte am Samstag genügend Möglichkeiten, die Partie in die richtigen Bahnen zu lenken. So köpfte Patrick Rüth Bielings Freistoß vorbei (24.). Eisborn blieb nach vorne gefährlich, doch auch Tim Bachstein zeigte nach Beckers Freistoß keinerlei Vollstreckerqualitäten (26.).

Die dickste Möglichkeit vergab Patrick Rüth, als er nach Bielings weitem Flugball mutterseelenallein vor SSV-Keeper Niederstein auftauchte und Nerven zeigte (36.).

Nach der Pause änderte sich der Spielverlauf indes völlig, auch weil Eisborn das Spiel ohne Ball nun komplett einstellte. „Wenn ich noch mit am meisten laufe, muss man sich fragen, ob wirklich jeder Akteur unbedingt aufsteigen wollte“, mäkelte Ingo Rüth. Küntrop machte vor allem mit seinen Offensivroutiniers Lategano und Hähnel nun deutlich mehr Alarm und ging nach 52 Minuten durch Dalkiran in Führung.

Eisborn war kurz geschockt und hätte schnell zurückschlagen können, ja müssen. Nach feiner Flanke von Fabian Rüth köpfte Rene Kocha-nek den Ball aus fünf Metern Keeper Niederstein in die Arme (60.). Spätestens, als Lategano einen weiteren SuS-Patzer zum 0:2 nutzte, war der Kuchen gegessen (75.).

Von nun an regierte bei Eisborn der Frust, deren Höhepunkt die Platzverweise für Ingo Rüth (grobes Foulspiel/86.) und Prencipe (wiederholtes Foul/89.). Dass einige SuS-Chaoten direkt nach Rüths Platzverweis einen Bengalo-Feuerwerkskörper auf den Platz warfen, passte zum peinlichen SuS-Auftritt in Hälfte zwei.

SuS Eisborn: Mertens; Pohl, Fabian Rüth, Yavuz (66. Haurand), Bachstein, Kochanek, Bieling, Prencipe, Patrick Rüth, Becker, Ingo Rüth.

 

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