Sonderlob vom Coach für starken Mirac Ekinci

Die Abwehr steht: Torwart Jörg Benik und der BSV Menden kassierten in diesem Jahr noch keinen Gegentreffer in einem Meisterschaftsspiel. Foto: Michael Kleinrensing
Die Abwehr steht: Torwart Jörg Benik und der BSV Menden kassierten in diesem Jahr noch keinen Gegentreffer in einem Meisterschaftsspiel. Foto: Michael Kleinrensing
Foto: WP Michael Kleinrensing

Menden.. Diesmal sorgte der Blick auf die Ergebnisse der Konkurrenz für ein wenig Zufriedenheit. Mark Elbracht, Trainer des BSV Menden, konnte mit dem 19. Spieltag in der Fußball-Landesliga durchaus leben.

Seine Mannschaft feierte mit dem 2:0 (2:0) bei der SpVg. Hagen 11 den ersten Pflichtspielsieg des Jahres. Und der Rückstand zum rettenden Ufer schmolz wieder auf fünf Zähler zusammen. „Trotzdem ist das immer noch eine sehr große Option“, sieht Mark Elbracht keinen Grund zum Verschnaufen im Abstiegskampf. Immerhin machte diese Runde aber auch deutlich, dass die Zahl der Anwärter auf den Klassenerhalt sehr groß ist.

So sind es bis Platz fünf, den zur Zeit Rot-Weiß Hünsborn als der nächste Mendener Gegner belegt, acht Punkte Rückstand für die Elbracht-Elf. Der Mendener Trainer befasst sich aber derzeit lieber mit dem Ist-Zustand seiner Mannschaft. „Diesen Sieg werden wir nicht überbewerten. Genauso haben wir es mit den beiden Unentschieden in Salchendorf und gegen Schwerte nicht getan. Die Mannschaft hat Recht, wenn sie sagt, dass man darauf aufbauen sollte, dass wir jetzt drei Spiele zu Null absolviert haben“, so der Dortmunder.

In der Tat scheint der Defensivverbund im Moment der Mannschaftsteil zu sein, der am reibungslosesten funktioniert. Im Spiel nach vorne gab es aber auch einige positive Ansätze. Erfreulich war vor allem, dass man weite Wege ging und sich viele Torchancen erspielte.

Stark agierte dabei vor allem Mirac Ekinci. „Für ihn hat mich das besonders gefreut, da er so oft verkannt wird“, lobte Elbracht den Türken, der manchmal wegen seiner Verspieltheit in die Kritik gerät.

Ein weiterer Gewinner war am Sonntag Salvatore Scapolaro. Der Stürmer wusste mit unbändigen Einsatz und Spielfreude zu gefallen. Ärgerlich ist einfach nur, dass er aufgrund seiner Emotionen und seines Temperaments schnell zu einem Risikofaktor werden kann. Aus der Startformation herausgefallen war am Sonntag Marcel Hoffmann. „Um ihn tut es mir richtig leid, da er immer sehr gut trainiert“, so der BSV-Coach.

Doch die Tabelle zeigt, dass auf Einzelschicksale keine Rücksicht genommen werden kann.

 
 

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