Senftleben: Zweikämpfe entscheiden Balver Derby

Im ersten Derby der laufenden Saison gab es auf dem Hinsel-Sportplatz zwischen Gastgeber SuS Beckum (weiße Kluft) und der SG Balve/Garbeck ein 1:1. Gibt es im Rückspiel einen Sieger? Diese Frage wird am Freitag ab 19 Uhr am Garbecker Holloh beantwortet. WP-Foto: Julian Gebhardt
Im ersten Derby der laufenden Saison gab es auf dem Hinsel-Sportplatz zwischen Gastgeber SuS Beckum (weiße Kluft) und der SG Balve/Garbeck ein 1:1. Gibt es im Rückspiel einen Sieger? Diese Frage wird am Freitag ab 19 Uhr am Garbecker Holloh beantwortet. WP-Foto: Julian Gebhardt
Foto: Julian Gebhardt

Balve.. Es ist das Spiel des Wochenendes für die Balver Kickerzunft: In der A-Liga des Fußballkreises Arnsberg hat die SG Balve/Garbeck an diesem Freitag den Ortsrivalen SuS Beckum am Holloh zu Gast (19 Uhr).

Auch wenn beide Mannschaften am Geschehen rund um den Auf- oder Abstieg im Arnsberger Oberhaus nicht mehr beteiligt sind – dieses Match hat trotzdem seinen Reiz.

„Das ist für mich ein Klassiker. Solange ich Fußball spiele, habe ich immer gegen den SuS Beckum gespielt. Mir würde direkt etwas fehlen“, sagt Sascha Wegener, der Spielertrainer der SG Balve/Garbeck. Der Routinier weiß seine Hochachtung vor den Hinsel-Kickern dann auch noch in passende Worte zu kleiden. „Beckum lebt nicht mehr nur vom Kampf. Diese Mannschaft ist taktisch gut geschult und hat fußballerisch einiges drauf – das ist keine Laufkundschaft“, zeigt Sascha Wegener mit Blick auf den Lokalrivalen großen Respekt.

Natürlich gibt es vom SG-Trainer auch klare Zielvorstellungen an seine Schützlinge. „Wir sind mit zwei Siegen sehr gut ins neue Jahr gestartet. Diesen Lauf wollen wir natürlich fortsetzen“, stellt Sascha Wegener klar. Platz fünf in der Tabelle scheint für Balve/Garbeck das Maß aller Dinge zu sein – eine Position, die Sascha Wegener und Co. unbedingt verteidigen wollen.

Beim SuS Beckum nimmt man die vom Holloh kommenden Lobeshymnen recht gelassen zur Kenntnis. „Dieses Spiel wird sicherlich nicht unentschieden enden – in einem Derby gibt jede Mannschaft vermutlich noch einmal zehn Prozent mehr“, sagt Beckums Co-Trainer Andreas Senftleben. Der Assistent von Chefcoach Petros Tsamatos hat rund um den Hinsel-Sportplatz schon das gewisse Derby-Fieber ausgemacht.

„Wenn es in der Iserlohner Kreisliga A mittlerweile zu viele Mendener Derbys gibt, ist das hier schon ein besonderes Spiel. Die Spieler freuen sich darauf“, so Andreas Senftleben. Und dabei sieht er es auch nicht als Nachteil an, dass der Klassenerhalt im Arnsberger Oberhaus für den SuS Beckum schon lange sichergestellt ist. „Wir haben ein großes Polster zum Tabellenkeller. Da wird nichts mehr schiefgehen“, ist der Co-Trainer der Hinsel-Kicker von einer ungefährdeten Rückrunde überzeugt.

Andreas Senftleben hat auch schon seine Vorstellungen vom Ortskampf am Holloh. „Ich denke, dass entscheidend sein wird, wer die meisten Zweikämpfe gewinnt“, erwartet er ein umkämpftes Derby mit wenig Torchancen. „Davon wird es nicht so viele geben. Wer aber seine nutzt, der wird als Sieger vom Platz gehen“, hofft Senftleben darauf, dass das am Freitag sein Team sein wird.

 

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