Scherner-Pech trübt Mendens Nullnummer in Salchendorf

BSV Menden - TuS Plettenberg Foto: Marcel Näpel Fußball- allgemein - Feature
BSV Menden - TuS Plettenberg Foto: Marcel Näpel Fußball- allgemein - Feature
Foto: Marcel Näpel WP

Salchendorf.. Ein Punkt, der Mut machen sollte im Kampf um den Klassenerhalt! Fußball-Landesligist BSV Menden begann den Pflichtspielbetrieb im Jahr 2012 mit einem 0:0 bei Germania Salchendorf.

„Mit diesem Ergebnis können wir bestens leben. Die Mannschaft hat 90 Minuten alles gegeben“, hatte sich auch BSV-Trainer Mark Elbracht nach dem Spielschluss schnell mit der Nullnummer im Siegerland abgefunden.

„Man darf aber auch die Umstände nicht vergessen“, erinnerte der Coach an die Probleme seines Teams. So hatte bereits nach der vierten Spielminute die BSV-Verletztenliste einen Neuzugang erhalten: Youngster Dominik Scherner zog sich bei seiner Meisterschaftspremiere im Landesliga-Team eine schmerzhafte Knieverletzung zu und musste ausgewechselt werden.

Zudem litten die Rot-Weißen mal wieder unter der Leistung von Schiedsrichter Christian Reffelmann aus Werl – mit seinem selbstherrlichen Auftritt und fehlerhafter Zweikampfbeurteilung schadete er beiden Teams. Der heimische Landesligist litt aber am meistens darunter, da Wolfgang Leipertz in der 65. Minute eine unberechtigte Gelb-rote Karte sah. „Ich habe nichts gesagt“, so der Mendener Offensivakteur. Auch die Gastgeber sahen da eine Fehlentscheidung des Mannes in Schwarz. „Komplett wäre mehr möglich gewesen – wir haben in Unterzahl in der Schlussphase die Partie in den Griff bekommen“, so Mark Elbracht. Doch das wäre vielleicht des Guten etwas zu viel gewesen.

Salchendorf versuchte gleich zu Spielbeginn, das Match in den Griff zu bekommen und Druck zu entwickeln. Die Mendener indes sahen sich sogleich in die Defensive gedrängt. Doch die Mannschaft um souveränen Keeper Jörg Benik und die stark aufspielenden Innenverteidiger Marcel Dickehut und Sascha Wulff hielten munter dagegen.

Die erste nennenswerte Torchance für die Hausherren datierte aus der 25. Minute: Nach einer Attacke von Cünyet Senel an Salchendorfs Schilk entschied Reffelmann auf Elfmeter -- Benik parierte gegen Domanskiy, den Nachschuss jagte der Schütze in die Wolken. Mendens erste gute Torannäherung gab es mit dem Pausenpfiff.

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Der BSV verteidigte aufopferungsvoll und erspielte sich auch einige Möglichkeiten durch Barnefske, Scapolaro und Hoffmann. Letztlich fehlte aber das Glück. „Ein 0:0 erreicht nicht jeder hier. Wir haben aber noch viel Arbeit“, war Mark Elbracht dennoch zufrieden mit seiner Pflichtspielpremiere als BSV-Trainer.

 

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