Scapolaro-Tor bringt BSV auf die Siegerstraße

„Das war super!“ Salvatore Scapolaro wurde von seinen Mitspielern gefeiert – nicht nur für das Siegtor in der 44. Minute.            WP-Foto: Michael Kleinrensing
„Das war super!“ Salvatore Scapolaro wurde von seinen Mitspielern gefeiert – nicht nur für das Siegtor in der 44. Minute. WP-Foto: Michael Kleinrensing
Foto: WP Michael Kleinrensing

Hagen.. Es war das lang ersehnte Lebenszeichen! Fußball-Landesligist BSV Menden meldete sich eindricksvoll im Abstiegskampf zurück. Die Elf von Mark Elbracht landete bei Hagen 11 einen hochverdienten 2:0 (2:0)-Erfolg.

„Endlich!“, entfuhr es nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Christoph Schneider (Bergkamen) jedem mit einer rot-weißen Seele. „Endlich haben wir uns mal belohnt“, sagte BSV-Kapitän Jochen Leipertz mit Blick auf eine bärenstarke Vorstellung der Mendener auf dem Lohe-Sportplatz.

Sein Trainer Mark Elbracht war nach dem Abpfiff und einem kurzen Zeitpunkt des Genießens gleich wieder um Normalität bemüht. „So wenig, wie wir die 0:0-Spiele in Salchendorf und gegen Schwerte hochgehängt haben, werden wir diesen Sieg überbewerten. Das war nur ein erster Schritt“, stellt der Dortmunder fest. Aber: Der Erfolg in Hagen machte ihn schon ein wenig stolz. „Die Jungs sind unglaubliche Wege gegangen. Und als Trainer freut man sich schon, dass man mit seiner Aufstellung richtig gelegen hat“, so der Coach.

Gegenüber dem Schwerte-Spiel hatte Elbracht einige Änderungen in der Startformation vorgenommen. So übernahm A-Junior Sebastian Schmerbeck die linke Außenbahn, Mirac Ekinci rückte in die Offensiv-Zentrale vor, und Igor Markus spielte für René Weißbach im Angriff. Youngster Schmerbeck arbeite in der Defensive sehr aufmerksam, und vorne machte die Reihe Barnefske, Ekinci und Markus hinter Stoßstürmer Salvatore Scapolaro mächtig Betrieb.

In der neunten Minute sollte es dann die erste Belohnung geben: Wolfgang Leipertz, der zusammen mit Bruder Jochen die Fäden im Mendener Spiel zog, eroberte sich vorbildlich die Kunststoffkugel im Mittelfeld und setzte Scapoloaro ein. Und der Angreifer, der unermüdlich für sein Team rackerte, brachte Igor Markus in Szene – 1:0. „Das war schon beeindruckend“, freute sich Mark Elbracht über das Zustandekommen dieses Treffers.

Seine Mannschaft setzte ihr Engagement mit gleicher Intensität fort. Gestützt auf eine wieder sehr sicher stehende Defensive suchte man früh die Zweikämpfe, dann den Weg zum gegnerischen Tor und erarbeitete sich weitere Chancen. So in der 31. Minute, als Mirac Ekinci allein auf das Hagener Gehäuse zueilte – dessen Heber ging jedoch über den Kasten. Der Lohn für den BSV sollte aber noch folgen: Sven Barnefske setzte Salvatore Scapolaro in Szene, und es war klasse, wie der Stürmer die gegnerische Abwehr verlud und zum 2:0 für den BSV vollstreckte (44.).

Damit war klar, dass man die Heimreise nicht mit leeren Händen antreten würde. Hagen fiel nichts mehr ein, und der BSV blieb das dominierende Team, das das Ergebnis sogar noch höher hätte schrauben können (Scapolaro, Markus). Aber das wäre vielleicht des Guten zu viel gewesen.

 

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