Sabine Völkering warnt vor HSG-Tempospiel

Augen zu und durch! Maike Rohländer und die HSG-Damen konnten sich im Hinspiel gegen den TV Menden-Schwitten denkbar knapp mit 34:33 durchsetzen. Wer das zweite Lokalderby dieser Saison gewinnt? Diese Frage wird am Sonntagnachmittag in der Walram-Halle beantwortet. WP-Foto: Alexander Bonsendorf
Augen zu und durch! Maike Rohländer und die HSG-Damen konnten sich im Hinspiel gegen den TV Menden-Schwitten denkbar knapp mit 34:33 durchsetzen. Wer das zweite Lokalderby dieser Saison gewinnt? Diese Frage wird am Sonntagnachmittag in der Walram-Halle beantwortet. WP-Foto: Alexander Bonsendorf
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Menden.. Es ist kein normales Spiel in der Handball-Oberliga der Damen. Denn ein Derby zwischen dem TV Menden-Schwitten und der HSG Menden-Lendringsen ist nie mit normalen Maßstäben zu messen. Allerdings ist es vermutlich das vorläufig letzte Duell zwischen beiden Teams in einem Pflichtspiel.

Denn die HSG Menden-Lendringsen strebt mit aller Macht Richtung dritte Liga. Und dafür plant der Tabellenführer auch einen Sieg gegen den Ortsrivalen fest ein. „Sicherlich wollen wir das Spiel gewinnen. Aber bei uns nimmt keiner den TVS auf die leichte Schulter“, sagt HSG-Spielführerin Sarah Fröhlecke. Und sie macht deutlich, dass der Respekt vor dem Gegner groß ist.

„Mich hat schon verwundert, dass Schwitten so lange in der Tabelle unten stand. Denn dort gehören sie mit ihrem sehr starken Rückraum auf keinen Fall hin“, stellt Sarah Fröhlecke klar. Für sie liegt der Reiz des Derbys vor allem in der räumlichen Nähe. „Man kennt sich halt, und zu solchen Spielen kommen nun mal stets mehr Zuschauer in die Halle – da macht das Spielen noch mehr Spaß“, so Sarah Fröhlecke vor dem Derby, das allerdings auch diesmal in der Walram-Halle stattfindet (Sonntag, 15.30 Uhr).

Eigentlich hat der TVS Heimrecht, doch die Kreissporthalle steht aufgrund der Feriensperrung durch den Märkischen Kreis bis einschließlich Sonntag nicht zur Verfügung. „Für Schwitten ist das sicherlich ein Nachteil“, verweist Sarah Fröhlecke auf das Hinspiel im Walram, das ihre Mannschaft knapp mit 34:33 für sich entscheiden konnte. Ein erneuter Sieg ist scheinbar fest eingeplant, zumal man dem große Ziel, dem Aufstieg, ein gutes Stück näher rücken kann.

„Wir haben nichts zu verlieren, das ist unsere Chance“, versprüht TVS-Außenspielerin Sabine Völkering vor dem Lokalschlager durchaus Optimismus. Der Respekt vor dem Ligaprimus ist indes groß. „Die HSG hat ein überragendes Tempospiel und verfügt über drei erstklassige Torfrauen – daher sind sie zu Recht Erster“, sagt sie. Das Hinspiel habe aber auch gezeigt, dass Schwitten dem großen Favoriten Probleme bereiten kann. „Das hat uns Mut gemacht, zumal vorher ja nur darüber spekuliert wurde, wie hoch wir wohl verlieren würden.“

Dass sich der TVS nach schwacher Hinrunde und akuter Abstiegsnot mittlerweile in das gesicherte Mittelfeld vorgearbeitet hat, ist der Geschlossenheit geschuldet. „Wir sind vor allem zu Hause kompakter aufgetreten und haben in der Deckung besser gearbeitet“, so Sabine Völkering.

Arbeiten ist auch für Sonntag das Stichwort. „Wir dürfen uns vor allem offensiv keine großen Patzer erlauben. Denn wenn wir in die Gegenstöße laufen, kann es bitter werden“, sagt die ehrgeizige TVS-Akteurin. Sie glaubt übrigens nicht, dass es dieses Oberliga-Derby im kommenden Jahr noch geben wird. Sabine Völkering: „Wir werden zwar am Sonntag gewinnen, aber die HSG wird danach alle Partien für sich entscheiden und hat gegenüber Hahlen ja auch den besseren direkten Vergleich.“

 
 

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