Lendringsen stoppt die Hüingser Siegesserie

Großer Jubel herrschte beim BSV Lendringsen nach dem 4:2 im Derby gegen SF Hüingsen. Foto: Alexander Bonsendorf
Großer Jubel herrschte beim BSV Lendringsen nach dem 4:2 im Derby gegen SF Hüingsen. Foto: Alexander Bonsendorf
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Lendringsen.. Jede Serie geht einmal zu Ende! Nach zwölf Siegen in Folge musste Fußball-A-Ligist Sportfreunde Hüingsen den Platz mal wieder als Verlierer verlassen. Die Lehmann-Elf verlor das Derby beim Ortsrivalen BSV Lendrignsen mit 2:4 (2:1).

Doch Sportfreunde-Coach Rafael Lehmann wollte seinen Schützlingen gar nicht böse sein. „Mehr war heute einfach nicht drin. Wir hatten heute zu viele Spieler dabei, die krankheitsbedingt in der Woche überhaupt nicht trainieren konnten“, sagte der Hüingser Trainer.

Dass A-Liga-Spitzenreiter TuS Holzen Sommerberg patzte (0:1 gegen Holzpfosten Schwerte) interessierte Lehmann nur am Rande. „Ich habe schon vor Wochen gesagt, dass wir aufgrund unserer Probleme zum Saisonstart nichts mit dem Aufstieg zu tun haben werden“, so der Routinier.

Diese Ambitionen hat der BSV Lendringsen schon lange nicht mehr. Trotzdem genoss man im Max-Becker-Sportpark den Dreier gegen den alten Rivalen in vollen Zügen. „Dieser Sieg tut uns gut. Wir hatten zuletzt unsere Probleme. Doch wir wollen noch das Beste aus dem restlichen Saisonverlauf herausholen“, sagte Sven Allhoff, der Co-Trainer des BSV. Sein Chef Thomas Albracht war wegen einer Familienfeier verhindert.

Die Partie begann eigentlich optimal für die Gäste aus der „Republik“. Andreas Kawczak und Manuel Niemeier schossen eine schnelle 2:0-Führung für ihr Team heraus. „Wir haben das Spiel zunächst überhaupt nicht angenommen“, haderte Sven Allhoff mit dem verschlafenen Start seiner Mannschaft. Doch die Gäste wussten die Führung nicht zu nutzen und mussten mit ansehen, wie sich der BSV immer mehr Vorteile erkämpfte. Stanislav Moiseev erzielte neun Minuten vor der Pause das 1:2 und das Spiel war endgültig wieder offen.

Nach dem Seitenwechsel bekamen die Hausherren die Partie immer besser in den Griff -- die Sportfreunde wussten an diesem Tag keine Antwort. „Django“ Fiore und Frederico LoBianco (2) sorgten für einen am Ende verdienten Sieg im ewig jungen Bahnschrankenduell.

 

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