Kirsten Lübbert übernimmt das Traineramt bei HSG-Damen

Großer Jubel bei den HSG-Damen nach dem Aufstieg, jetzt gilt es die neue Saison zu planen. Foto: Tripp
Großer Jubel bei den HSG-Damen nach dem Aufstieg, jetzt gilt es die neue Saison zu planen. Foto: Tripp
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Menden.. Der Aufstieg der Handballdamen in die dritte Liga ist der größte Erfolg in der Geschichte der HSG Menden-Lendringsen. Die WP-Sportredaktion sprach mit Frauenwart Uwe Schlünder über die zurückliegende Saison, die geplanten Verstärkungen und eine neue Trainerin.

Frage: Was war das am Sonntag für ein Gefühl, nachdem der Aufstieg feststand?

Uwe Schlünder: Natürlich ein besonderes. Die Mannschaft hat sich das aber auch verdient. Es ist eine prima Truppe, da passt alles, es gibt keinen Zickenkrieg. Da macht dann auch die Hintergrundarbeit großen Spaß.

Nach dem Erfolg ist vor der Saison. Wer wird denn nun Nachfolger von Trainer Kai Harbach?

Kirsten Lübbert wird das in der kommenden Saison machen. Die Mannschaft steht voll dahinter und ich glaube, dass es auch eine gute Lösung ist. Aber wir wollen sie auch noch nicht ganz aus dem Tor entlassen, obwohl wir auf dieser Position sehr gut besetzt sind.

Aber im Rückraum muss was passieren?

Ja, da haben wir Bedarf und es zeichnet sich auch eine gute Verstärkung ab. Da laufen die Gespräche. Außerdem haben wir noch eine Spielerin aus Bergkamen in petto (Anmerkung der Redaktion: Nach WP-Informationen handelt es sich um Laura Thielmann).

Sind die Regularien für die dritte Liga auf den Weg gebracht und was kommt in der kommenden Saison auf die HSG zu?

Den Meldebogen habe ich am vergangenen Montag bei der spielleitenden Stelle abgegeben. Die Anforderungen werden höher sein als in der A-Jugend-Bundesliga. Wir benötigen ein neutrales Kampfgericht, es ist ein elektronischer Spielbericht vorgeschrieben, so dass wir unter anderem für einen Internetzugang in der Halle sorgen müssen. Und wir brauchen halt auch mehr Personal.

Was machen die finanziellen Rahmenbedingungen?

Wir haben uns Entscheidung, die dritte Liga zu spielen, ja reiflich überlegt und alle ins Boot geholt, die mithelfen wollen und können. Auch wird der eine oder andere Sponsor im Laufe der Saison sicher noch benötigt. Aber eines ist sicher, es wird kein Himmelfahrtskommando.

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