Interesse am Entscheidungsspiel liegt bei A-Liga-14.

Olympos-Veto. Bei der Kreissitzung am 11. Juni im Vereinsheim der Sportfreunde Sümmern haben wir, GFV Olympos Menden, gegen ein mögliches Entscheidungsspiel und somit gegen den Lösungsvorschlag auf 16 Kreisliga-A-Mannschaften aufzustocken, gestimmt.

Diese Entscheidung begründen wir wie folgt: Zum einen haben die Beteiligten bereits in der vergangenen Saison mit nur 15 Mannschaften gespielt, ohne dass es größere Probleme am Spielbetrieb gab. Auch ist der Wegfall eines Heimspiels für jeden A-Ligisten finanziell vertretbar.
Des Weiteren betrachten wir die aktuelle Situation und den Lösungsvorschlag als sportliche Farce.

Man hätte bereits vor Beginn der jetzt abgelaufenen Saison handeln und die Kreisliga A aufstocken

können, da bereits vor der Saison bekannt war, dass BSV Menden II nicht antreten wird.

So hätte man dem letztjährigen Absteiger FC Italia Menden gestatten können, den Spielbetrieb in der Kreisliga A fortzusetzen, auch wenn der Abmeldetermin des BSV Menden zwei Tage nach dem Ende der sportrechtlichen Frist lag.

Damals handelte man nach sportrechtlichen Vorgaben, hätte man aber so engagiert an einer Lösung gearbeitet wie man es jetzt tut, wäre es bestimmt zu einer für alle Vereine vertretbaren Einigung gekommen.

Hinzu kommt, dass es bereits im Frühjahr 2015 eine mögliche Lösung für das Problem gab. Der zweite

Vorsitzende der Kreises, Horst Reimann, hatte den Vorschlag unterbreitet, dass sowohl die beiden Erstplatzierten als auch die Zweitplatzierten der Kreisliga B Ost und West direkt und ohne Entscheidungsspiele in die Kreisliga A aufsteigen.

Dieser Antrag wurde aber von einigen Mannschaften der Kreisliga A abgelehnt. Vermutlich, weil man in diesem Fall einen Vorteil bei den B-Ligisten sah.

Mit dem aktuellen Lösungsvorschlag legt man den Vorteil zu Gunsten der A-Ligisten aus. Ist es nun verwunderlich, dass man als B-Ligist diesen Vorschlag ablehnt?

Im Übrigen und ganz entgegen des Artikels von Burkhard Granseier in der Westfalenpost vom 13. Juni war Olympos nicht die einzige Mannschaft, die gegen die Entscheidungsspiele gestimmt hat. Weitere Gegner dieser sportlichen Ungerechtigkeit sind der MSV Iserlohn und FC Hemer Erciyes.

Wenn also beide potenziellen Aufsteiger und Zweitplatzierten der Kreisliga B – sprich MSV Iserlohn und Olympos Menden – gegen ein zweites Entscheidungsspiel um den Aufstieg stimmen, so liegt das Interesse an einem solchen Spiel allein beim 14. der Kreisliga A.

Wir sind der Meinung, dass man als Mannschaft der Kreisliga A ohnehin einen Vorteil im Abstiegskampf hatte, weil es durch den Rückzug von BSV Menden II nur noch zwei Abstiegsplätze gab.

Nun stellt sich die Frage: Hat man in dieser vorteilhaften sportlichen Situation einen weiteren Vorteil oder eine weitere Chance, den Abstieg zu

verhindern, verdient?

Diese Meinung vertreten wir unabhängig vom eigenen Erfolg und wollen nur sportliche Fairness walten lassen.

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