In Halbzeit zwei läuft die Torproduktion

Jubelnde HSG-Damen nach dem Kreispokalsieg: Der Oberliga-Tabellenführer löste das Ticket für die Runde auf westfälischer Ebene durch einen souveränen 39:26-Sieg gegen den Verbandsliga-Zweiten HSG Schwerte-Westhofen.
Jubelnde HSG-Damen nach dem Kreispokalsieg: Der Oberliga-Tabellenführer löste das Ticket für die Runde auf westfälischer Ebene durch einen souveränen 39:26-Sieg gegen den Verbandsliga-Zweiten HSG Schwerte-Westhofen.
Foto: sportpresse-reker.de, Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Menden..  Pokalsieger! Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Menden-Lendringsen wurden am Samstag ihrer Favoritenrolle im Kreispokalfinale gerecht. Der Oberliga-Tabellenführer kam zu einen ungefährdeten 39:26 (15:10)-Sieg gegen die HSG Schwerte-Westhofen.

„Das war ein sehr flottes Spiel. Meine Mannschaft hat insgesamt eine sehr gute Leistung gezeigt“, freute sich HSG-Trainer Jörg von Estorff über den Erfolg gegen das talentierte Team aus der Ruhrtstadt. Allein sieben Spielerinnen der Gäste waren am Freitag noch als B-Jugendliche im Einsatz gewesen und gewannen die Westfalenmeisterschaft gegen Borussia Dortmund.

„Diese Mannschaft wird ihren Weg machen“, lobte Jörg von Estorff die Talente von der Ruhr. In der Tat dürfte sich der aktuelle Verbandsliga-Zweite schon jetzt mit den Oberliga-Teams aus dem Tabellenkeller fast auf Augenhöhe bewegen.

Wenn es am Spiel des heimischen Oberligisten etwas zu bemängeln gab, waren das einige einfache Gegentore. Doch auch da warb Jörg von Estorff zurecht um Verständnis. „Wir haben sicherlich nicht so aggressiv gedeckt wie gegen Everswinkel. Doch das konnte aber auch keiner erwarten“, so der HSG-Coach.

In der Tat merkte man schon, dass zwischen dem Oberliga-Hit gegen den Ligakonkurrenten aus dem Münsterland und dem Pokalfinale Welten lagen.

Die Geschichte des Endspiels nahm schnell den erwarteten Verlauf. Nach acht Minuten lagen die HSG zwar mit 5:2 in Führung (zweimal Ann-Kathrin Stratmann, Kathrin Baer, Lisa Gerbe und Jenny Fastnacht hatten getroffen), doch die Gäste von der Ruhr zeigten sich zunächst keinesfalls beeindruckt und konnten bis zur 14. Minute sogar ausgleichen.

Die Mendenerin im Schwerter Dress, Sophia Jaworski, traf zum 6:6. Und als 120 Sekunden später Anna Juchems – früher beim TV Menden-Schwitten – zum 7:6 aus Schwerter Sicht traf, schien die Handball-Welt auf einmal Kopf zu stehen.

Weitere zwei Minuten später waren die Verhältnisse jedoch wieder geklärt – Luisa Köck traf zum 9:8 für die heimischen Damen. Danach ging der Oberliga-Tabellenführer konsequent seinen Weg. Mit dem 15:10 zur Pause waren alle Fragen endgültig beantwortet.

Nach dem Seitenwechsel lief die Partie in dem bekannten Rhythmus der HSG-Heimspiele in der Meisterschaft – konsequent wurde die Torproduktion aufgestockt. Das 39:26 passte dann auch zum Spielverlauf. Jetzt kann man sich in der Walram-Halle auf das große Saisonziel konzentrieren – die Oberliga-Meisterschaft!

HSG Menden-Lendringsen: Ebel, Jaschewski; Stratmann (11/1), Baer (8/2), Neuhaus (3), Benden (3), Fastnacht (3), Albrecht (3), Gerbe (2), Köck (2), Meyer (1), Seehagen (3).

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