HSG-Youngster ohne Patrick Ebel, aber mit viel Kampfbereitschaft

WP-Foto: Tobias Schad
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Menden.. Sie waren ein wenig angeknackst, doch jetzt scheinen sie moralisch wieder oben auf. Die nicht abreißen wollende Verletzungsserie mit dem Kreuzbandriss bei Torjäger Patrick Ebel als negativer Höhepunkt kurz nach Ostern hat der Handball-A-Jugend der HSG Menden-Lendringsen in den vergangenen Wochen noch arg zugesetzt.

Vor dem ersten Aufstiegsturnier zur Bundesliga spricht Trainer Jörg von Estorff aber von einem „guten Gefühl“. Die HSG-Youngster spielen am Sonntag in der Walram-Halle gegen den ASV Senden (12 Uhr), TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck (15.30 Uhr) und ASV Hamm (16.45 Uhr) und wollen natürlich den Gruppensieg. In diesem Fall trifft man am kommenden Dienstag (19.30 Uhr, Walram) und Mittwoch auf den Sieger zweiten Gruppe mit HSG Handball Lemgo, TV Emsdetten, HTV Sundwig-Westig und TuS Ferndorf.

Sollte man am Sonntag scheitern, gibt es am Himmelfahrtstag ein weiteres Turnier mit sechs Mannschaften. Hier qualifizieren sich die ersten Beiden für eine NRW-Runde ab dem 19./20. Mai. Der Verlierer der Entscheidungsspiele der beiden Gruppenersten ist ebenfalls auf westdeutscher Ebene dabei.

„Das wird ein hartes Stück Arbeit, und wir müssen eine gute Form haben“, sagt Trainer von Estorff. „Aber wir sind bereit.“ Auch ohne Patrick Ebel, dessen Toreffektivität von Hannes Frerichs und Luca Buch abgefangen werden soll.

Es gibt aber auch gute Nachrichten: Tim Knoche befindet sich nach seinem überstandenen Kreuzbandriss wieder im Mannschaftstraining. Zudem hat die HSG mit Florian Haake einen Physiotherapeuten gewinnen können, Birgit Albrecht kümmert sich um die Torhüter.

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