HSG: Bis zum Hahlen-Spiel keinen Punkt abgeben

Der nächste Heimsieg soll gelingen! Julia Pieper (beim Wurf) und die Schwitten-Schnitten blicken mit großen Erwartungen auf die morgige Partie gegen Holzhausen. WP-Foto: Alexander Bonsendorf
Der nächste Heimsieg soll gelingen! Julia Pieper (beim Wurf) und die Schwitten-Schnitten blicken mit großen Erwartungen auf die morgige Partie gegen Holzhausen. WP-Foto: Alexander Bonsendorf
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Menden.. Auf die heimischen Oberliga-Handballerinnen wartet am Sonntag ein lösbares Programm. Während Spitzenreiter HSG Menden-Lendringsen im Walram gegen HSE Hamm antritt (17 Uhr), bekommen die Ballwerferinnen des TV Menden-Schwitten mit dem VfB Holzhausen Besuch aus Ostwestfalen (15.30 Uhr, Kreissporthalle).

HSG-Trainer Kai Harbach warnt davor, die Gäste aus Hamm nur nach ihrem Tabellenplatz zu beurteilen. „Sicherlich müssen wir davor keine Angst haben, aber wir sollten schon konzentriert zur Sache gehen“, sagt der Kamener mit Blick auf den Drittletzten des Oberliga-Rankings.

Im Hinspiel taten sich seine Damen beim 24:21-Sieg sehr schwer. „Aber auch in diesen Partien müssen Einstellung und Einsatz stimmen. Sonst bekommen wir Probleme“, sagt Kai Harbach.

Zuletzt, beim feinen 36:30 Auswärtserfolg in Nettelstedt, setzten die HSG-Damen die Forderungen ihres Trainers nahtlos um. „Ich hoffe, die Mädchen haben begriffen, worauf es ankommt“, so Harbach, der dann auch ein weiteres Etappenziel für sein Team verrät: „Wir wollen bis zum Spiel gegen den TSV Hahlen keinen Punkt mehr abgeben.“ Man denkt im Walram schon ein wenig an das Duell mit dem punktgleichen Tabellenzweiten – der Aufstiegskonkurrent kommt am Samstag, 17. März, nach Menden.

Beim Lokalrivalen gibt es derweil ganz andere Interessen. Die „Schwitten-Schnitten“ wollen ihren Mittelfeldplatz festigen, und die Chancen dafür stehen im Heimspiel gegen den VfB Holzhausen sehr gut. „In solchen Partienmüssen wir punkten. Und die Mannschaft will diese Spiel gewinnen“, sagt TVS-Frauenfachwartin Julia Wiemann. Zumal man gegen Holzhausen noch etwas gutzumachen hat. „Das Hinspiel haben wir mit 19:20 verloren – das war an einem Freitagabends“, erinnert sich die Schwittenerin.

Doch die Vorzeichen haben sich geändert. „Unsere Mannschaft ist gut drauf. Und 35 Tore in Hahlen ist eigentlich eine sehr gute Quote“, war für Julia Wiemann die zurückliegende Partie beim Tabellenzweiten — trotz der 35:44-Niederlage — ein kleiner Schritt nach vorn. Und: Dieser Aufwärtstrend soll mit einem Heimsieg am Sonntag fortgesetzt werden.

 

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