Hausherr: Ich freue auf den Job im Huckenohl

Uwe Hausherr übernimmt zur neuen saison die Reserve des BSV Menden. Foto: Marcel Näpel
Uwe Hausherr übernimmt zur neuen saison die Reserve des BSV Menden. Foto: Marcel Näpel
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Menden..  Nach dieser Saison wird es bei den heimischen Mitgliedern der Fußball-Kreisliga A Iserlohn zahlreiche Veränderungen geben. Wie berichtet übergibt bei der DJK Bösperde Martin Reimann den Trainerposten an Andreas Bücker. Und bei der Zweitvertretung des BSV Menden taucht mit Uwe Hausherr ein bekanntes Gesicht auf der sportlichen Kommandobrücke auf.

Eigentlich stand der Name Hausherr in der heimischen Balltreterszene stets für die Sportfreunde Hüingsen. In der ersten Halbserie der laufenden Saison zeichnete der Hönnestädter beim Arnsberger A-Ligisten SSV Stockum als Trainer verantwortlich, erklärte dort aber im Herbst seinen Rücktritt. Zuletzt war der zukünftige Reservecoach des BSV Menden inaktiv -- die WP sprach mit Uwe Hausherr über seine Rückkehr auf die heimische Fußball-Bühne.

Frage: Nachdem Sie im vergangenen Dezember beim SSV Stockum ausgestiegen sind, war die Rede von einer längeren Auszeit. Was ist der Grund für die Rückkehr?

Uwe Hausherr: Sicherlich wollte ich nach meiner Zeit in Stockum Abstand vom aktiven Fußballgeschehen gewinnen. Doch ich habe dann doch schon gemerkt, dass mir etwas fehlt. Zumal ich mir in den vergangenen Monaten sehr viele Spiele angeschaut habe – vor allen Dingen im Mendener Raum habe ich etliche Mannschaften gesehen.

Wie kam es zum Engagement beim BSV Menden?

Hausherr: Man kennt sich halt. Außerdem war Marco Kemper, der bei BSV Menden inzwischen ja als sportlicher Leiter tätig ist, in Hüingsen Spieler meiner Mannschaft.

Die zweite Mannschaft eines Vereins ist immer ein Fall für sich. Priorität wird immer eine erste Mannschaft haben. Wie sehen Sie das?

Hausherr: Das ist kein Problem für mich. Der BSV Menden hat da ein gutes Reserveteam zusammen – mit vielen jungen Leuten. Es reizt mich einfach, mit diesen Jungs zu arbeiten.

Welche Ziele möchten Sie mit dieser Mannschaft erreichen?

Hausherr: Es hat mich schon verwundert, dass die Mannschaft zuletzt unter ihren Möglichkeiten geblieben ist. Ein Platz unter den ersten Fünf sollte schon das Ziel sein – das werden wir in Angriff nehmen.

Sie haben in den Fußball-Kreisen Arnsberg und Iserlohn gearbeitet. Wie fällt Ihr Vergleich aus?

Hausherr: Ich denke, dass sich beide Ligen da nichts tun. Die ersten Fünf aus der Kreisliga A Arnsberg würden wohl auch in Iserlohn oben mitspielen.

 

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