Halinger Plan: Alles abrufen und wieder gewinnen

Auch im Nachholspiel am Samstagabnd beim TV Arnsberg auf harte Gegenwehr eingestellt: Sören Selle (Bildmitte), Tobias Dodt und Tabellenführer TV Halingen
Auch im Nachholspiel am Samstagabnd beim TV Arnsberg auf harte Gegenwehr eingestellt: Sören Selle (Bildmitte), Tobias Dodt und Tabellenführer TV Halingen
Foto: Tobias Schad

Halingen..  Der Plan klingt einfach und plausibel, die Umsetzung jedoch wird eine sehr heikle Mission. Handball-Landesligist TV Halingen erfüllt am Samstag beim TV Arnsberg seine Nachholpflicht (19.30 Uhr, Rundturnhalle).

Und Christoph Gutzeit, Trainer des heimischen Tabellenführers, sagt: „Wir wollen einen Sieg mit in die Osterpause nehmen. Aber dieses Spiel wird eine große Herausforderung.“ Dass Halingen auch in Arnsberg punkten werde, sei nun mal keine Selbstverständlichkeit. Stattdessen ist größter Respekt angebracht.

„Für die ist es ein einfaches Spiel. Arnsberg hat gegen uns nichts zu verlieren und wird versuchen, den Abstand zum vorletzten Platz zu vergrößern“, stellt Gutzeit fest und verspricht seinen Akteuren einen heißen Tanz. „Der Druck liegt also ganz klar bei uns – wieder einmal.“

Gutzeit hat daher beim Training eindringlich darauf hingewiesen, dass sich die Halinger als Tabellenführer jede Woche neu beweisen müssen. „Ich hoffe, dass ist allen bewusst. Wir können es uns nicht erlauben, nur mit Halbgas spielen. Wir müssen alles abrufen und bereit sein, über unsere Leistungsgrenze hinaus zu gehen“, so Gutzeit.

Respekt vor Gastgeber-Qualität

„Arnsberg ist eine gallige Mannschaft, die Kampf und Einsatz nicht scheut und zudem über gute Einzelspieler verfügt.“ Von diesen Qualitäten konnte sich der TVH-Coach am Sonntag überzeugen, als Arnsberg dem am Ende mit 31:24 siegreichen TV Schwitten bis weit in die zweite Halbzeit hinein Probleme bereitete und erst in der Schlussphase an Boden verlor.

Die personellen Voraussetzungen für den nächsten TVH-Erfolg in einer harzfreien Halle sind jedoch nicht gerade optimal. So fehlen Kapitän und Abwehrchef Felix Zenka (Daumenverletzung) und Marius Strotkötter, der in der Schlussminute des zurückliegenden Spiels beim VfS Warstein (23:22) seine dritte Zeitstrafe kassiert hatte und deshalb gesperrt ist. „Wir haben somit nur neun Feldspieler, damit müssen wir halt klar kommen“, so Gutzeit. Dessen Zuversicht erhält jedoch durch die Tatsache Nahrung, dass Torjäger Dennis Bichmann und Kreisläufer Konstantin Jurek ihre grippalen Schwächungen überstanden haben. „Beide sind wieder fit, und das ist für uns sehr wichtig.“

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