Frank Schlücking: Jeder muss sich hinterfragen

Die Verbandsliga-Handballer des TV Menden-Schwitten befinden sich weiter auf Talfahrt. Foto: Martina Dinslage
Die Verbandsliga-Handballer des TV Menden-Schwitten befinden sich weiter auf Talfahrt. Foto: Martina Dinslage
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Schwitten.. Eigentlich sind die Tage vor Weihnachten zur Besinnung gedacht. Doch beim Handball-Verbandsligisten TV Menden-Schwitten dürfte in dieser Woche für Klarheit gesorgt werden.

Vier Niederlagen in Folge – darunter die beiden Debakel gegen Recklinghausen (23:40) und Gevelsberg (23:37) – haben für eine Eiszeit rund um die Kreissporthalle gesorgt.

Fachwart Frank Schlücking versucht die Situation auch keinesfalls schön zu reden. Mit „bescheiden“ umschreibt der TVS-Funktionär die derzeitige Lage der schwarz-weißen Handballer. Schlücking macht aber auch klar, dass man der Entwicklung nicht tatenlos zu sehen wird.

„Es muss sich jeder fragen, ob er alles gibt. Es kann nicht sein, dass Ansprüche gestellt werden, aber derjenige im Training nichts dafür tut“, so der TVS-Funktionär. Zuletzt hatten Akteure mehr Spielanteile eingefordert, blieben aber die entsprechende Gegenleistung schuldig.

Spielertrainer Tihomir Knez und Co-Trainer Martin Denso hatten dieses Verhalten schon nach dem Debakel gegen HSC Eintracht Recklinghausen moniert. Frank Schlücking unterstützt die sportlich Verantwortlichen. „Wir werden sicherlich in dieser Woche noch einmal mit der Mannschaft reden und klar machen, dass vom Team hinsichtlich Training und Einstellung einfach mehr kommen muss. Jeder muss sich hinterfragen, ob er alles richtig macht und was falsch läuft“, so der Schwittener, der auch die Trennung von Spielern für möglich hält. „Wer unseren Weg nicht mitgehen will, der muss halt einen anderen gehen“, so Schlücking.

Der Blick auf die Tabelle sorgt beim früheren Regionalliga-Torwart noch für keinen Angstschweiß. „Letztlich stehen wir immer noch besser da, als uns das viele Experten vor der Saison zugetraut hatten. Es ist aber schade, dass wir die Euphorie des guten Saisonstarts nicht mitnehmen konnten. Sicherlich kann man mal mit 15 Toren gegen Gevelsberg verlieren. Bitterer sind aber Niederlagen wie in Bommern, Volmetal oder bei PSV Recklinghausen“, so Schlücking.

Der Fachwart ist aber überzeugt, dass der Klassenerhalt in der Verbandsliga durchaus geschafft werden kann. Und dafür erwartet er das nötige Engagement aller – auch derer, die in der nächsten Saison nicht mehr für den TVS auflaufen werden. „Wer andere Ambitionen hat, sollte das auch erst einmal in dieser Spielzeit beweisen“, sagt Frank Schlücking.

Weihnachtsstimmung ist eine andere.

 
 

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