Elbracht: Haben nichts zu verlieren

Wollen in der Partie bei Aufstiegskandidat Borussia Dröschede Herz und Leidenschaft in die Waagschale werfen: Cüneyt Senel und der BSV Menden sind morgen Außenseiter. WP-Foto: Tobias Schad
Wollen in der Partie bei Aufstiegskandidat Borussia Dröschede Herz und Leidenschaft in die Waagschale werfen: Cüneyt Senel und der BSV Menden sind morgen Außenseiter. WP-Foto: Tobias Schad
Foto: Tobias Schad

Menden.. Das Abstiegsgespenst ist ein Dauermieter im Huckenohl geworden! Die Fußballer des BSV Menden setzen den Kampf um den Verbleib in der Landesliga mit einem Auswärtsspiel fort – die Rot-Weißen sind am Sonntagnachmittag bei Borussia Dröschede zu Gast.

In dieser Trainingswoche war beim BSV die Stimmung zunächst gedämpft. So musste Mark Elbracht bei der Einheit am Dienstag seine Schützlinge zunächst ein wenig aufrichten. „Der Kanonenschlag von Ostermontag war noch nicht verdaut. Aber ich bleibe dabei, wir sind immer noch nicht abgestiegen. Wir haben nach dem 0:0 gegen Schwerte die Ruhe bewahrt und werden das auch weiterhin“, blickt der BSV-Trainer noch einmal auf das bittere 1:2 gegen Rot-Weiß Hünsborn zurück.

Doch die Aufgabe bei Borussia Dröschede (Anstoß: 15 Uhr, Sportplatz Auf derEmst) dürfte die bislang höchste Hürde in diesem Jahr sein. „Diese Aufgabe ist ungleich schwerer als das Spiel gegen Hünsborn. Dass Dröschede zuletzt in Kierspe verloren hat, ist gewiss nicht hilfreich – die werden zu Hause alles dafür tun, um sich zu rehabilitieren“, geht der Dortmunder von einem engagierten Gegner aus, der weiterhin große Chancen auf den direkten Aufstieg in die Westfalenliga hat. Doch vielleicht liegt ja in der Außenseiterrolle die Chance für die Rot-Weißen.

Und auch Mark Elbracht kann mit der Ausgangssituation auf der Emst gut leben. „Das sind die Spiele, die ich liebe – wir stehen diesmal nicht unter Druck und können überraschen“, sagt der Mendener Coach, dessen Vertrauen in seine Mannschaft riesengroß ist. „Ich glaube an die Qualität der Jungs. Wir können gegen jeden mithalten. Die Mannschaft muss konsequent in dieses Spiel gehen und über 90 Minuten alles abrufen, was sie drauf hat“, so Mark Elbracht.

In personeller Hinsicht stehen kleine Fragezeichen hinter den Einsätzen von Marian Brinkmann und Salvatore Scapolaro. „Ich glaube aber, dass alle dabei sind“, dürfte es laut Elbracht keine Veränderungen geben.

Vielleicht schüttet Glücksgöttin Fortuna ihr Füllhorn auch mal über den BSV aus. Das kann ruhig auch erst in der 92. Minute passieren.

 
 

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