Der rote Teppich ist ausgerollt

Die HSG-Damen (hier Lisa Gerbe) benötigen nach dem 38:28 gegen Steinhagen nur noch einen Sieg zum Aufstieg in die dritte Liga. Foto: Stefan Deitel
Die HSG-Damen (hier Lisa Gerbe) benötigen nach dem 38:28 gegen Steinhagen nur noch einen Sieg zum Aufstieg in die dritte Liga. Foto: Stefan Deitel
Foto: Stefan Deitel WP

Menden.. Das Tor zur dritten Liga steht bereits seit Wochen für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Menden-Lendringsen auf. Mit dem 38:28 (22:10)-Erfolg über die SpVg. Steinhagen wurde am Samstag jetzt auch der rote Teppich für den Tabellenführer ausgerollt.

Die Schwelle zur neuen sportlichen Heimat soll jetzt am kommenden Sonntag beim Auswärtsspiel gegen die DJK Everswinkel überschritten werden. Daran zweifelt im Lager der heimischen Ballwerferinnen keiner mehr. „Das lässt sich die Mannschaft nicht mehr nehmen“, wagte HSG-Trainer Kai Harbach nach Spielschluss schon einmal den Blick nach vorn. Die Partie gegen Steinhagen war da schon abgehakt.

Denn gegen die Damen aus Ostwestfalen reichte eine beeindruckende erste Halbzeit, um das vorletzte Hindernis auf den Weg in die dritte Liga aus den Weg zu räumen. „Die erste Halbzeit war überragend. Mit der zweiten Hälfte können wir nicht zufrieden sein“, resümierte Kai Harbach. Denn nach der Pause schaltete der Tabellenführer gleich mehrere Gänge zurück – ohne in Gefahr zu geraten. „Es wäre Meckern auf hohen Niveau, wenn ich mich darüber jetzt aufregen würde“, überließ Harbach die Kritik den notorischen Bedenkenträgern. Eine verständliche Reaktion so kurz vor der Krönung eines grandiosen Jahres.

Die Frage nach dem Sieger war am Samstag bereits nach 266 Sekunden geklärt. HSG-Shooterin Ann-Kathrin Stratmann hatte mit ihrem vierten Treffer das 5:0 für die HSG erzielt und dafür gesorgt, dass Gäste-Trainerin Anja Kracht bereits ihre Auszeit nahm. Doch die von ihr versuchten Korrekturen halfen nichts – die Gäste waren hoffnungslos überfordert gegen das Tempospiel der HSG.

Als Katrin Baer in der 14. Minute zum 13:2 für ihre Mannschaft traf, konnte man schon ein wenig Mitleid mit den Ostwestfälinnen haben. Dass die Gäste dann doch noch zu dem ein oder anderen Treffer kamen, lag nicht an deren Stärke, vielmehr am Leichtsinn der HSG-Damen.

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Kai Harbach wechselte in seinen vorletzten Heimspiel munter durch. Die Konzentration bei seinen Damen ließ merklich nach, Steinhagen konnte Ergebniskosmetik betreiben. Unerheblich.

HSG Menden-Lendringsen: Ebel, Barnhusen, Lübbert (n.e.); Brauckmann (4), Laura Poth (5), Baer (3), Stratmann (12/3), Gerbe (3), Grewe (2/2), Neuhaus (4), Rohländer (5), Fröhlecke, Malcus, Kral.

 
 

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