Der BSV setzt weiter auf ausgezeichnete Defensive

Gute Abwehrarbeit ist gefragt: Marcel Dickehut, Sebastian Schmerbeck und Sascha Wulff (von links) werden am Sonntag in Finnentrop sicher hochkonzentriert sein müssen. WP-Foto: Alexander Bonsendorf
Gute Abwehrarbeit ist gefragt: Marcel Dickehut, Sebastian Schmerbeck und Sascha Wulff (von links) werden am Sonntag in Finnentrop sicher hochkonzentriert sein müssen. WP-Foto: Alexander Bonsendorf
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Menden.. Der Alltag hat sie wieder. Und das ist für die Fußballer des BSV Menden der Abstiegskampf in der Staffel 2 der Landesliga. Am Sonntag sind die Rot-Weißen bei der SG Finnentrop/Bamenohl zu Gast (15 Uhr).

Das Husarenstück gegen den SV Hohenlimburg (2:0) ist bereits seit Dienstag Geschichte. „Die Jungs sind sehr schnell zur Tagesordnung übergegangen. Und das ist für uns nun einmal das Spiel in Finnentrop. Das ist ein sehr dickes Brett, was wir dort zu bohren haben. Die haben eine sehr eingespielte Mannschaft“, erwartet BSV-Trainer Mark Elbracht für seine Kicker eine sehr umkämpfte Partie.

„Das liegt aber auch an der sehr aufgeheizten Atmosphäre in Finnentrop. Die Zuschauer sorgen schon für Stimmung. Und da es dort keine Laufbahn gibt, kann man sich als Spieler davon durchaus beeinflussen lassen“, sagt der Mendener Coach und hofft gleichzeitig, dass seine Mannen einen kühlen Kopf bewahren.

Auch in Finnentrop setzt der BSV auf seine Defensive. „Das ist ein Pfund, mit dem wir wuchern können“, sagt Mark Elbracht. Zuletzt war der SV Hohenlimburg von der ausgezeichneten Abwehr des BSV und dessen Arbeit gegen den Ball beeindruckt. „Da ist die Mannschaft auch endlich einmal belohnt worden. Das war ja davor auch schon sehr gut“, ergänzt Marco Kemper, der sportliche Leiter der Rot-Weißen. „Doch wir müssen jetzt in Finnentrop nachlegen. Gelingt uns das, kann zum Beispiel der Relegationsplatz wieder in Schlagweite sein“, so der BSV-Offizielle.

Allein die lange Ausfallliste bereitet den Rot-Weißen Sorge. So dürften Marian Brinkmann und Salvatore Scapolaro mit ihren Knieverletzungen in dieser Spielzeit kein Thema mehr sein. „Viel darf da nicht mehr passieren“, weiß Marco Kemper, dass der personelle Spielraum des Landesliga-Kaders begrenzt ist.

Doch das sind Nebengeräusche – im Moment zählen einfach nur Punkte.

 
 

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