Coup gegen Hohenlimburg beschert Sicht auf Platz zwölf

Es war erst sein fünfter Einsatz in der  Landesliga. Aber Sebastian Schmerbeck (links) spielt so, als  hätte er nie etwas anderes gemacht. Dies stellte er auch am Sonntag im Heimspiel gegen Hohenlimburg eindrucksvoll unter Beweis.                                       WP-Foto: Alexander Bonsendorf
Es war erst sein fünfter Einsatz in der Landesliga. Aber Sebastian Schmerbeck (links) spielt so, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Dies stellte er auch am Sonntag im Heimspiel gegen Hohenlimburg eindrucksvoll unter Beweis. WP-Foto: Alexander Bonsendorf
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Menden.. Es war ein nicht alltäglicher Sieg für die Fußballer des BSV Menden. Doch der Blick auf die anderen Ergebnisse des 22. Spieltages zeigte, dass der 2:0-Erfolg über Spitzenreiter SV Hohenlimburg 10 bitter nötig war.

Denn: Bei einer Niederlage, die viele Experten eigentlich erwartet hatten, wäre der Rückstand der Rot-Weißen auf den Relegationsplatz bereits auf sieben Zähler angewachsen. Somit liegt der Hasper SV als Zwölfter mit 28 Zählern durchaus wieder in Sichweite.

„Eine Niederlage wäre schon bitter gewesen“, gibt auch BSV-Trainer Mark Elbracht zu. Aber der Dortmunder weiß, dass Fußball nicht im Konjunktiv stattfindet.

Mark Elbracht sieht die Bedeutung des Sieges über das Spitzenteam vor allen Dingen in der Motivation. „Wichtig ist, dass die Mannschaft weiß, dass sie für ihren Aufwand auch belohnt wird“, so der Mendener Coach, der dann auch den Blick sofort wieder auf die nächste Aufgabe lenkt. „Hohenlimburg ist abgehakt. Jetzt haben wir Finnentrop-Bamenohl vor der Brust. Und das ist eine richtige schwere Aufgabe“, zollt Elbracht den Kickern aus dem Kreis Olpe großen Respekt. Die waren zwar nach einigen internen Querelen schlecht ins Jahr gestartet, scheinen sich mittlerweile aber gefangen zu haben.

„Wir müssen jetzt den Schwung mitnehmen. Es ist enorm wichtig, dass wir keine Punkte mehr liegen lassen“, beginnt nicht nur für Mark Elbracht die entscheidende Phase der Saison. Sollte für den BSV die Reise nach Finnentrop positiv enden, dann will auch Mark Elbracht einen intensiven Blick auf die Ergebnisse der Konkurrenz wagen. „Denn dann könnten wir auf Schlagweite herangekommen sein“, so der Trainer.

Dass es am Sonntag nach Spielschluss reichlich Glückwünsche und Schulterklopfen gab, will der BSV-Coach indes nicht bewerten. „Das Auftreten der Mannschaft in den vergangenen Wochen und der Sieg gegen Hohenlimburg ist allein auf den guten Charakter der Truppe zurückzuführen“, stellt sich Elbracht stattdessen in den Hintergrund. „Ich hoffe, dass die Zuschauer das auch merken und wieder ins Stadion kommen“, erhofft sich der BSV-Trainer mehr Interesse für seine Mannschaft. Doch zunächst steht am Sonntag die Fahrt nach Finnentrop auf dem Programm.

 

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