BSV-Trainer Elbracht lenkt den Fokus auf den VfL Schwerte

Die Konzentration gilt bereits dem Heimspiel am Sonntag gegen den VfL Schwerte: BSV-Trainer Mark Elbracht (vorn).               WP-Foto: Alexander Bonsendorf
Die Konzentration gilt bereits dem Heimspiel am Sonntag gegen den VfL Schwerte: BSV-Trainer Mark Elbracht (vorn). WP-Foto: Alexander Bonsendorf
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Menden.. Für den Anfang war es nicht schlecht - aber auch nicht mehr! Fußball-Landesligist BSV Menden konnte mit der Pflichtspielpremiere 2012 beim 0:0 gegen Gastgeber Germania Salchendorf durchaus leben.

Daran änderten auch die Siege des Hasper SV (1:0 bei Rot-Weiß Hünsborn) und von Hagen 11 (1:0 gegen SC Hennen) nichts. Dass aber zwei Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt ihren Vorsprung auf den BSV ausbauen konnten, nahm BSV-Trainer Mark Elbracht gelassen zur Kenntnis. „Mit diesen Ergebnissen kann ich gut leben. Es zeigt doch nur, dass weitaus mehr Mannschaften auf dem Zug sind“, sieht der Dortmunder weitere Mitbewerber um den Landesliga-Verbleib als nur die vorgenannten Teams. Deshalb lenkte der Mendener Coach den Blick auch gleich nach vorn.

„Wir hatten in Salchendorf sehr viel Glück und können uns auch bei der Unfähigkeit der gegnerischen Stürmer bedanken. Es gibt noch vieles zu verbessern“, sagte Elbracht und machte deutlich: „Jetzt muss der Fokus auf den VfL Schwerte gelenkt werden – das ist ein sehr schweres Spiel. Das werde ich in dieser Woche noch jeden klar machen“, so Elbracht. Seine Schützlinge dürften daher harte Trainingseinheiten erwarten.

Bei einem letzten Blick auf den Auftakt in Salchendorf nimmt der Coach zunächst noch einmal sich selbst in die Verantwortung. „Wir hatten unsere Schwierigkeiten mit dem 3-4-3-System des Gegners. Darauf wussten wir lange keine Antworten“, sagte Elbracht. „Das lag sicherlich auch daran, dass ich die Salchendorfer vorab nicht beobachten konnte. Und von meinen Informanten konnte mir auch keiner weiterhelfen.“

Der VfL Schwerte, der am Sonntag im Huckenohl zu Gast ist (15 Uhr), wurde indes bei der 0:1-Niederlage gegen den Kiersper SC in Augenschein genommen. „Die sind schon seit zehn Wochen im Training und dürften fit sein“, erwartet Elbracht einen kampfstarken Rivalen.

Bei seinem Team gilt es, das Spiel nach vorne deutlich zu verbessern. „Wir müssen zu mehr Torchancen kommen“, weiß Elbracht, dass ein Sieg gegen den 14. der Tabelle fast schon überlebenswichtig ist.

 

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