BSV Menden verlässt nach Coup in Weißtal erstmals die Abstiegsränge

Durch den 2:0-Sieg beim TSV Weißtal verließ der BSV Menden einen Abstiegsplatz und will nun im Saisonendspurt den Klassenerhalt endgültig sichern. Foto: Wroben
Durch den 2:0-Sieg beim TSV Weißtal verließ der BSV Menden einen Abstiegsplatz und will nun im Saisonendspurt den Klassenerhalt endgültig sichern. Foto: Wroben
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Wilnsdorf.. Darauf hatten die Fußballer des BSV Menden seit Monaten gewartet. Gestern war es endlich soweit: Mit dem hochverdienten 2:0 (0:0)-Sieg beim TSV Weißtal tauschte der Landesligist in der Staffel 2 den direkten Abstiegsplatz 13 gegen Relegationsrang 12 ein.

„Bisher befanden wir uns nur in der richtigen Richtung. Heute haben wir den ersten Schritt zum Klassenerhalt gemacht“, freute sich BSV-Trainer Mark Elbracht über den Sieg auf dem Henneberg in Wilnsdorf. Dabei stand die Partie für die Rot-Weißen zunächst auch unter keinen guten Stern. Denn Stammkeeper Jörg Benik musste mit einer Wadenprellung passen, wurde aber von Youngster Maximilian Wulff hervorragend vertreten. Zudem steckte die Mannschaft die zahlreichen Umstellungen innerhalb des Teams unheimlich gelassen weg.

„Es spricht für die Qualität der Mannschaft, wie sie damit umgeht und ihr Spiel durchzieht“, sah nicht nur Mark Elbracht in dem disziplinierten Auftreten seiner Elf den Schlüssel zum Erfolg. „Wir haben wieder sehr gut gegen den Ball gearbeitet. Das ist uns in den vergangenen beiden Wochen nicht so gut gelungen“, resümierte Mark Elbracht.

Allein in den ersten zehn Minuten, als die Rot-Weißen sich finden mussten, hatten die Hausherren ein Übergewicht. Doch konkrete Chancen sollten dabei nicht herauskommen. Echte Torgefahr ging da schon von der Elbracht-Elf aus. Doch fehlte Igor Markus der entscheidende Zug zum Tor, um die blitzsauberen Vorlagen von Marcel Hoffmann oder René Weißbach (23./24.) zu verwerten.

Die Gastgeber indes brauchten bis zur 41. Minute, um einmal einen Ball gefährlich auf das BSV-Tor zu bringen. Doch „Max“ Wulff war bei einem Freistoß von Basyigit auf den Posten.

Nach der Pause sollte dann die stärkste Phase des BSV kommen. Es waren gerade einmal 240 Sekunden gespielt, als Sebastian Schmerbeck auf der rechten Außenbahn den durchgestarteten Cüneyt Senel bediente. Dessen scharfe Hereingabe beförderte Weißtals Baftijari ins eigene Tor. Dem BSV war es egal, wer den Führungstreffer erzielt hatte (49.). Die Gastgeber waren sichtlich geschockt, und der BSV erhöhte den Druck. Keine 60 Sekunden später scheiterte Weißbach an TSV-Keeper von der Heiden. Der konnte die Kunststoffkugel jedoch nur abklatschen – Igor Markus war zur Stelle und erhöhte auf 2:0 für den BSV.

Die Gastgeber waren nun völlig von der Rolle, und Menden hatte das Geschehen am Henneberg vollkommen im Griff. In der 54. Minute hätte Weißbach bereits die endgültige Entscheidung herbeiführen können. Der Angreifer bekam die Kugel jedoch wiederum nicht am Weißtaler Torwart vorbei.

So blieb es spannend. Doch der BSV stand in der Defensive sehr gut und ließ keine Möglichkeiten der Gastgeber mehr zu. Allerdings fiel Weißtal – bis zum Anpfiff immerhin noch Tabellendritter – nicht fiel ein. Den heimischen Balltretern war das natürlich egal. Deren Chancen auf den Klassenerhalt sind nun merklich gestiegen. Es darf nur keine Rückschläge geben.

 

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