BSV Menden sieht endlich Land im Kampf um Klassenerhalt

Der BSV Menden holte in Finnentrop drei ganz wichtige Punkte. Foto:Günter Klandt.
Der BSV Menden holte in Finnentrop drei ganz wichtige Punkte. Foto:Günter Klandt.
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Menden.. Die Aktien des BSV Menden an der Landesliga-Börse steigen weiter. Die Rot-Weißen gewannen gestern mit 3:0 (1:0) bei der SG Finnentrop/Bamenohl. Durch den schwer erkämpften, aber verdienten Erfolg rückt das rettende Ufer für die Elbracht-Elf wieder in Sichtweite.

So beträgt der Rückstand auf Platz elf, der den Klassenerhalt bedeutet, nur noch zwei Zähler. Doch Mark Elbracht brach wie gewohnt nicht in Euphorie aus. „Natürlich freue ich mich über den Sieg. Doch wir waren heute nicht gut. Wir sind nicht immer als Kollektiv aufgetreten und haben den Gegner viel zu viele Möglichkeiten gestattet“, sagte der BSV-Trainer. In der Tat mussten sich die heimischen Balltreter gegen die rustikalen Gastgeber mächtig strecken, um den Dreier mit auf die Heimreise zu nehmen.

Nach der Gala gegen Hohenlimburg fand der BSV nur schleppend ins Spiel. Zum einen hatte man mit dem ungewohnten Kunstrasen älterer Prägung zu kämpfen. Dann haderte man mit dem schwachen Schiedsrichtergespann um den Plettenberger Torben Schade. So verwunderte es nicht, dass die Konzentration im Mendener Spiel nicht bei allen vorhanden war.

Finnentrops Mike Schrage tauchte nach 16 Minuten blank vor BSV-Keeper Jörg Benik auf. Der Routinier bewies einmal mehr seine Klasse. Diese Aktion weckte dann scheinbar die Mendener Offensivbemühungen. Zunächst kommt Nico Schött nach einem feinen Hoffmann-Pass zu spät, dann versuchte es Wolfgang Leipertz aus der Distanz (19./21.). 180 Sekunden später die Mendener Führung: Mirac Ekinci setzte sich links prima durch – seine feine Hereingabe wuchtete Marcel Hoffmann zum 1:0 für den BSV über die Linie. Die Rot-Weißen hätten danach innerhalb von sechs Minuten zwei Treffer nachlegen können. Doch Igor Markus und Marcel Hoffmann fehlten die berühmten Zentimeter.

Die Hausherren blieben immer gefährlich, da der Rückwärtsgang beim BSV diesmal nicht so gut funktionierte wie zuletzt. Das sollte sich auch nach den Seitenwechsel nicht groß ändern. Zunächst schaltete Marcel Hoffmann nach einem Patzer von Finnentrops Keeper Raudzus am schnellstens und brachte den BSV mit 2:0 in Führung (48.).

Doch absolute Sicherheit sollte das dem Mendener Spiel immer noch nicht geben. Die Platzherren bekamen ihre Möglichkeiten. Doch zum Glück stand im Mendener Tor Jörg Benik. Der Routinier verhinderte mit tollen Paraden gegen Schrage und Hannes einen Gegentreffer. Da die Rot-Weißen aber ihre Möglichkeiten nicht sauber ausspielten, musste bis zur 87. Minute noch ein wenig gebangt werden. Rene Weißbach beseitigte mit seinem Solo die letzten Zweifel.

 

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