BSV Menden plant den nächsten Schritt Richtung Klassenerhalt

Den Ball vor Augen, das Kreisderby gegen Hemer im Kopf: Nico Schött (rechts) und der BSV Menden wollen morgen den nächsten Dreier holen. WP-Foto: Alexander Bonsendorf
Den Ball vor Augen, das Kreisderby gegen Hemer im Kopf: Nico Schött (rechts) und der BSV Menden wollen morgen den nächsten Dreier holen. WP-Foto: Alexander Bonsendorf
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Menden.. Die Entscheidung um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga kommt immer näher. Das Kreisderby zwischen dem BSV Menden und der SG Hemer (Sonntag, 18 Uhr, Huckenohl-Stadion) hat dabei Richtung weisenden Charakter.

„Das wird Abstiegskampf pur“, ist nicht nur Marco Kemper, der sportliche Leiter des BSV Menden, überzeugt. Aber: Gewinnt seine Mannschaft, bekommt die rot-weiße Landesliga-Zukunft weitere Konturen. Währenddessen kann sich der Kreisrivale schon intensiver mit der Bezirksliga befassen.

Für Zündstoff ist gesorgt in einer Partie, die in der Vergangenheit stets von ihrer Brisanz lebte. „Es wird gewiss kein ansehnliches Spiel“, sagt Marco Kemper – Freunde des schönen Fußballs dürften wohl kaum auf ihre Kosten kommen. „Es ist halt ein Match, in dem es nur auf den Kampf ankommt“, bringt es Trainer Mark Elbracht auf den Punkt.

Doch das ist im Lager des BSV Menden auch absolut zweitrangig. „Wir haben im Anstiegskampf einen langen Anlauf genommen und haben in Weißtal endlich abgehoben. Jetzt wollen wir nicht wieder gleich landen“, erinnerte Mark Elbracht seine Mannschaft beim Training in dieser Woche immer wieder daran, dass noch nichts erreicht wurde – zum Ausruhen gibt es keinerlei Gründe.

Entscheidend in der Partie dürfte vor allem das Engagement sein. „Wir müssen früh in die Zweikämpfe kommen und diese für uns entscheiden“, stellt Marco Kemper den wahrscheinlichen Schlüssel zum Erfolg heraus. Das funktionierte zuletzt beim 2:0-Erfolg in Weißtal nahezu optimal. „Wenn wir daran anknüpfen können, sind wir auf dem richtigen Weg“, sagt Marco Kemper.

Der BSV-Funktionär hofft zudem auf eine große Kulisse auf der Tribüne – bedingt durch die späte Anstoßzeit. „Wir erwarten 300, 400 Zuschauer“, so Marco Kemper. „Je mehr Leute da sind, desto besser. Die Mannschaft weiß ganz genau, worum es geht“, sagt BSV-Trainer Mark Elbracht.

Der Coach blickt bereits auf den dann anstehenden Gegner: Am Pfingstmontag wartet der SV Rothemühle auf den BSV. Elbracht: „Deshalb müssen wir das Spiel gegen Hemer unbedingt gewinnen. Denn in Rothemühle wartet auf uns eine superschwere Aufgabe.“

Die personelle Lage: Keeper Jörg Benik stößt wieder zum Kader. Der Routinier musste in Weißtal wegen einer Wadenprellung passen. „Jörg hat in dieser Woche wieder mittrainiert. Er dürfte wohl dabei sein“, sagt Elbracht über den Senior seines Teams.

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