BSV Menden glaubt weiter an den Erhalt der Landesliga

Gut gekämpft und ebenbürtig, aber nichts gewonnen: Der BSV Menden (hier mit Sascha Wulff) kassierte auch in Dröschede eine Niederlage.
Gut gekämpft und ebenbürtig, aber nichts gewonnen: Der BSV Menden (hier mit Sascha Wulff) kassierte auch in Dröschede eine Niederlage.
Foto: IKZ

Menden.. Alarmstufe „Rot“ hat man im Huckenohl noch nicht ausgerufen. Doch die Lage des Fußball-Landesligisten BSV Menden ist weiterhin ernst. Neun Spieltage vor dem Saisonende trennen die Rot-Weißen acht Zähler von Rang elf, der den Klassenerhalt bedeuten würde.

Sechs Zähler sind es bis zum Relegationsplatz zwölf. Die WP-Sportredaktion sprach mit „Ali“ Ständeke, dem zweiten Vorsitzenden, über die aktuelle Lage.

Frage: Gibt es in der kommenden Spielzeit eine Landesliga mit dem BSV Menden?

Ständeke: Davon bin ich überzeugt. Rechnerisch ist doch noch alles für uns möglich!

„Ali“ Ständeke: Davon bin ich überzeugt. Rechnerisch ist doch noch alles für uns möglich!

Frage: Warum bleibt der BSV in der Liga?

Ständeke: Da muss man nur auf die vergangenen Spiele schauen. Denn wir waren in keiner Partie schlechter als der Gegner. Ich gebe da allerdings Mark Elbracht Recht. Das zählt alles nicht -- wir brauchen Punkte.

Frage: Wenn der Klassenerhalt trotzdem nicht gelingt,gibt es schon einen Plan für die Bezirksliga?

Ständeke: Dieser Punkt ist schon einmal thematisiert worden. Doch wir gehen alle davon aus, dass wir die Liga halten. Sollten wir absteigen müssen, würde sich nicht viel verändern. Wir wollen die Mannschaft in jedem Fall zusammenhalten. Sicherlich muss man damit rechnen, dass dann der eine oder andere sagen wird, dass er gehen will. Aber das ist noch kein Thema.

Frage: Andreas Bücker hat jetzt erklärt, dass er in der nächsten Saison Trainer der DJK Bösperde wird. Hat Sie das überrascht, denn eigentlich sollte er doch im Sommer wieder beim BSV einsteigen?

Ständeke: Nein, denn wir hatten in der vergangenen Woche ein sehr gutes Gespräch. Wir hätten Andi gerne weiter bei uns gesehen und haben ihm auch Möglichkeiten aufgezeigt. Doch er will einen anderen Weg einschlagen. Das akzeptieren wir, zumal man weiter in Kontakt bleibt.

Frage: Bleibt jetzt Mark Elbracht als Trainer?

Ständeke: Wir haben noch nicht miteinander gesprochen. Das wird in den nächsten Tagen passieren. Wir hoffen, dass er unser Trainer bleibt. Und wie man so hört, kann er sich das scheinbar auch vorstellen.

 

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