Abschlusstraining auf Asche für ersten Sieg im Jahr 2012

Hoffnung auf den ersten Sieg unter seiner Regie: BSV-Trainer Mark Elbracht. WP-Foto: Julian Gebhardt
Hoffnung auf den ersten Sieg unter seiner Regie: BSV-Trainer Mark Elbracht. WP-Foto: Julian Gebhardt
Foto: Julian Gebhardt

Menden.. In der Fußball-Bundesliga fuhr der FC Bayern München jahrelang stets mit einem flauen Gefühl zum Betzenberg nach Kaiserslautern. Für den Landesligisten BSV Menden ist der Loheplatz der SpVg. Hagen 11 nicht gerade ein Lieblingsspielort.

„Dieser Aschenbelag ist sicherlich ein Vorteil für den Gegner. Doch das darf keine Ausrede sein“, sagt BSV-Trainer Mark Elbracht vor der Partie bei den Hagenern (Anstoß: Sonntag, 15.30 Uhr). Damit sich seine Mannschaft aber schon ein wenig an den ungeliebten Untergrund gewöhnen konnte, fand gestern Abend das Abschlusstraining auf den Habicht-Sportplatz des SV Oesbern statt.

Für Mark Elbracht ist das allerdings die Randnotiz einer recht normal verlaufenen Trainingswoche. „Wir haben noch einmal kurz die Partie gegen den VfL Schwerte aufgearbeitet, allerdings ging dann der Blick auch schon auf das nächste Spiel“, erzählt Mark Elbracht, der seiner Mannschaft dann noch „eine gute Arbeit unter der Woche“ attestiert. „Allerdings zählt halt nur der Sonntag“, so der Mendener Coach.

Der Dortmunder indes erwartet auf der Asche des Loheplatzes eine umkämpfte Partie. „Wir müssen sehen, dass wir defensiv wieder gut stehen“, erwartet Elbracht einen offensiv stärkeren Gegner als es zuletzt der VfL Schwerte war. Der BSV-Trainer weist dann doch noch einmal auf die positive Entwicklung seines Teams hin. „Man spürt einfach, dass es immer besser wird, je länger wir zusammenarbeiten“, macht Mark Elbracht deutlich.

„Fußballerische Mittel dürften am Sonntag vermutlich nicht unbedingt gefragt sein – hoch und weit sollte wohl das Thema sein“, glaubt Elbracht, dass die Partie in Hagen-Emst nichts für Fußball-Feinschmecker wird. Was bei den Rot-Weißen nach Spielschluss jedoch niemanden mehr interessierten sollte, wenn denn der ersehnte erste Sieg im Jahr 2012 mit auf die Heimreise genommen werden kann.

Das größte Problem, die dürftige Torbilanz, war in der vergangenen Woche kein Thema im Huckenohl. „Als Spieler konnte ich es auch nicht ab, wenn einem immer wieder erzählt wird, dass jetzt mal ein Tor gemacht werden müsse. Die Jungs wissen das schon selbst und sind genervt, wenn sie immer wieder darauf angesprochen werden“, versucht der Mendener Coach weiterhin, den Druck von seiner Mannschaft zu nehmen. So bleibt im Kampf um den Klassenerhalt die Hoffnung, dass mit Spiel drei unter Elbrachts Regie das Glück wieder den Weg ins Huckenohl findet.

 

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