„Wehmut nicht, aber Freude, das erlebt zu haben“

Grevenbrück..  Eine Rückkehr an die Stätte seiner Glanzjahre steht für Matthias Kremer am kommenden Sonntag an. Dann gastiert der Trainer der SG Serkenrode/Fretter mit seiner Mannschaft in der Fußball-Kreisliga A bei Rot-Weiß Lennestadt, es ist das Spiel des Fünften gegen den Zweiten. Bei RW Lennestadt spielte Matthias Kremer 16 Jahre lang auf höchstem heimischen Niveau.


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Hallo Herr Kremer. Sind Sie beim A-Kreisligisten Serkenrode/Fretter angekommen?

Matthias Kremer: Ja, voll und ganz. Das komplette Umfeld stimmt und bereits nach acht Spieltagen hat sich die Mannschaft zu einer Einheit formiert.


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Am Sonntag geht es für Sie an die alte Wirkungsstätte Habuche nach Grevenbrück. Wie fühlt man sich?

Sehr gut. An der Habuche habe ich meine schönsten Fußballjahre erleben dürfen.


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Darf man Grevenbrück als Ihre heimliche Fußballheimat ansehen?

Auf jeden Fall, schließlich habe ich dort 16 Jahre meines Fußballlebens kicken dürfen.


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Zusammen mit einigen heimischen Fußballgrößen haben Sie dort in verschiedenen höherklassigen Ligen gespielt. Welche Liga war für Sie die interessanteste?

Es war schon für unsere Region einmalig, in der Oberliga vertreten zu sein, aber auch die Verbands- und Landesligazeiten zählten zu den Traumjahren mit Rot-Weiß Lennestadt.


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Kommt da nicht manchmal Wehmut auf?

Wehmut nicht, vielmehr Freude, solch tolle Sportjahre erlebt zu haben.


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Haben Sie noch Kontakt zu den Ehemaligen der Oberligazeiten?

Natürlich. Verschiedentlich sind einige selbst im Trainerjob oder sonst irgendwie mit dem heimischen Fußball verbunden aber auch hin und wieder spielen einige in der Olper Traditionself. Zuletzt habe ich zusammen mit unter anderem Spiry Vormweg und Michael Thielmann gegen die Schalker Traditionself auf dem Bamenohler Platz zu Gunsten des Wiederaufbaus des Clubhauses, gespielt. Immerhin trennten wir uns sensationell mit einem gerechten 5:5.


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Vielen Dank für das Gespräch. Noch ein Ausblick auf Sonntag: Spielen Sie mit?

Ob ich mitspiele oder mich einwechsele, weiß ich noch nicht, „Schau`n mer mal.

 

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