VfR Rüblinghausen gewinnt das Spitzenspiel

2:1 im Spitzenspiel gegen LWL: Avdi Qaka, Trainer des VfR Rüblinghausen
2:1 im Spitzenspiel gegen LWL: Avdi Qaka, Trainer des VfR Rüblinghausen
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DasSpitzenspiel der Kreisliga A gewann der VfR Rüblinghausen mit 2:1 gegen den SC LWL 05.

Kreis Olpe.. 
VfR Rüblinghausen – SC LWL 05 2:1 (1:0). Im Topspiel hatten sich die Zuschauer schon fast auf ein Unentschieden festgelegt, als die Hausherren durch Niemann kurz vor Schluss noch einmal zuschlugen und zum viel umjubelten 2:1 trafen. Das bedeutete gleichzeitig die erste Saisonniederlage des SC, der durch die Siege von Elspe und Serkenrode auf den dritten Rang abrutschte. „Das war eine klasse Partie“, fasste VfR-Sprecher Christoph Ohm die 90 Minuten zusammen. „Beide Mannschaften haben sich alles abverlangt und begeisterten.“

Nach der frühen Führung durch Roman Popczyk vergab Rüblinghausen viele Möglichkeiten auf einen höhren Pausenstand und Christoph Ohm machte von einer bekannten Phrase Gebrauch: „Wenn du sie vorne nicht machst, bekommst du selbst ein Gegentor und genauso war es an diesem Sonntag. Allerdings hatte nach dem 1:1 LWL diese vielen Chancen, vergab diese auch und die Weisheit drehte sich zu unseren Gunsten um.“

Rüblinghausen: Keseberg, Willmes, Yilmaz, Kuzu, Sondermann (66. Simon), Qaka, Voß (76. Schieritz), Sourovelis, Hajdari, Niemann, Popczak (72. Muric). – LWL: De Witte, Kaufhold, Heydorn (77. Schulz), Wagner, Klein, Kolisch (39. Ockenfels), Sangermann, Bender (63. Florath), Arens, Haase, Busenius. – Tore: 1:0 (35.) Popczyk, 1:1 (70.) Ockenfels, 2:1 (88.) Niemann. – Schiedsrichter: Sebastian Langemann. – Zuschauer: 200.

SpVg Olpe II – RW Lennestadt 0:2 (0:1). Volker March war enttäuscht ob der Niederlage gegen den Bezirksliga-Absteiger. „Wir haben uns wieder nicht für eine aufopferungsvolle Leistung belohnt. Das ist einfach schade für die Truppe.“ Die Ernüchterung Marchs war die Folge zweier unterschiedlicher Halbzeiten auf dem Olper Kreuzberg. Zu Beginn befolgte die March-Elf die Vorgaben des Trainers, um sich dann durch unnötige Fehler ins Hintertreffen zu bringen. Aus Olper Sicht stand es mit Glück nur 0:1 zur Pause, nachdem RW Lennestadt mehrere Chancen ungenutzt ließ. Nach dieser versuchten die Gastgeber noch einmal alles, um das Ruder herumzureißen, scheiterten oftmals am gut aufgelegten RWL-Torwart Raudszus oder auch an der Latte. „Der Konter zum 0:2 war letztendlich nicht spielentscheidend. Zuvor hatten die Gäste schon einige Male die Vorentscheidung vergeben“, schloss Volker March.

Olpe: Michalakopulos, Ohm, Daglioglu (46. Henke), Kielau, Matar, Bajgora (68. Geylan), Bredebach, van der Wielen, Stettner, Mazzotta, Huckestein. – RWL: Raudszus, Bankstahl, Gregor Schulte (46. Fabian Gilsbach), Jasmin Selimanjin, Heuel, Amer Selimanjin, Busse (90. Tim Schulte), Florian Gilsbach, Hanses, Sternberg (85. Admir Selimanjin), Berghoff. – Tore: 0:1 (31.) Busse, 0:2 (90.) Jasmin Selimanjin. – Schiedsrichter: Albert Stahlhacke. – Zuschauer: 100.

SV Türk Attendorn – TuS Lenhausen 4:3 (2:1). Kollektives Aufatmen herrschte bei Türk Attendorn nach dem ersten Saisonsieg. Zumal die Gäste aus Lenhausen trotz 1:4-Rückstand in der 80. Minute fast noch einen Punkt geholt hätten. „Das ging gang schön an die Nerven“, lachte ein erleichterter Ismail Seyhan, Sprecher des SV. „Die Mannschaft hat sich heute alles abverlangt und den Sieg hochverdient eingefahren.“ Von Beginn an gaben die Gastgeber den Ton an und drängten die Lenhauser in die eigene Hälfte. Durch Ranjhas Anschluss kurz vor der Pause blieb die Partie weiterhin spannend. „Bis zum 4:1 haben wir fast alles richtig gemacht. Dann hat die Konzentration nachgelassen, aber es hat zum Glück zum ersten Dreier gereicht“, sagte Seyhan.

Attendorn: Karakus, Lukaj, Ercan (84. Erhan Coskunsu), Kazar, Demirci, Ekim, Kalkan, Uysal, Bekdemir (74. Kidak), Kücükpehlivan, Nurhan Coskunsu. – Lenhausen: Nikolaos Sianas, Schröer (31. Yesilel), Djürken, Durgun, Semo, Vassilios Sianas (59. Dalkiran), Schulte, Bock, Rüsche, Grüneböhmer (52. Bialowons), Ranjha. – Tore: 1:0 (20.) Uysal, 2:0 (31.) Coskunsu, 2:1 (45.) Ranjha, 3:1 (75.) Uysal, 4:1 (80.) Uysal, 4:2 (88.) Ranjha, 4:3 (89.) Bock. – Schiedsrichter: Marius Gerigk. - Zuschauer: 60.

SV Heggen – SF Dünschede 1:0 (1:0). Auch das nächste Derby konnte der SV Heggen für sich entscheiden. Nach dem Sieg über Serkenrode gingen nun die Sportfreunde aus Dünschede gegen den SV leer aus. Matchwinner war Alexander Böhl, der die Partie mit einem Kopfballtreffer in der 38. Minute entschied. Auf eine passive erste der Gäste folgte eine engagierte zweite Hälfte, in der sie gegen das Abwehrbollwerk der Heggener keine Mittel fanden. „Wir haben jetzt die letzten drei Spiele gewonnen“, freute sich SV-Obmann Frank Höhmann. „Nun wollen wir auch in einer Woche das nächste Derby gegen Lenhausen gewinnen.“

Heggen: Berghaus, Spies, Wendt, Schulte, Butschkau (80. Hesener), Böhl, Bröcher (70. Breidebach), Kaufmann, Feling, Heße (90. Schellhas), Korth. – Dünschede: Buhs, Schmidtke, Dietermann, Kalkan, Plassmann, Lemke, Larocca, Afragola, Neu, Licina, Corneli (67. Gerguri). – Tor: 1:0 (38.) Böhl. – Schiedsrichter: Jörg Hornung-Schmidt. – Zuschauer: 80.

Hützemerter SV – FC Lennestadt II 0:0. Keine Tore sahen die Zuschauer in Hützemert, bei deren Trainer Frank Hupertz sich trotzdem Zufriedenheit eingestellt hatte. „In erster Linie wollten wir vor Lennestadt bleiben und das ist uns mit diesem torlosen Remis auch gelungen. Zumal es insgesamt ein sehr gutes Spiel war.“ Beide Truppen gingen von Beginn an diszipliniert in die Partie und wollten unbedingt eigene Fehler vermeiden. So wurden Strafraumszenen zur Mangelware und die Defensiven bestimmten das Geschehen. „Es war beiden Mannschaften anzumerken, dass sie junge Spieler haben. Insgesamt wurde ein hohes Tempo vorgelegt und viele Zweikämpfe wurden geführt. Kurz vor Schluss hatten wir durch einen Konter noch das 1:0 auf dem Fuß, was aber sehr glücklich gewesen wäre. Das Remis ist ein gerechtes Ergebnis“, meinte Frank Hupertz.

Hützemert: Simon Kreis, Roman Kreis, Huperz, Laube, Berg (72. Bieker), Schürholz, Glasbrenner, Meier, Rothstein, Scheibe (86. Kerelaj), Grünewald. – FCL: Zollmann, Hoberg, Kürpick, Weller, Hupertz, Goncalves (89. Brahimi), Üzer, Schmidt, Stubla, Genc (72. Hasani), Dinter. – Schiedsrichter: Bahtiyar Dumanli. – Zuschauer: 80.

FC Langenei/Kickenbach – SG Kleusheim/Elben 3:1 (0:1). „Uns fällt ein Stein vom Herzen“, brachte FC-Sprecher Markus Kleff das Befinden der Verantwortlichen vom Langeneier Käfig zum Ausdruck. „Dieser Erfolg war für uns ungemein wichtig. Wir durchleben keine einfache Zeit und haben einige Ausfälle. Dazu wird uns Mevlüt Üzer wahrscheinlich erneut länger fehlen.“ Nach Julian Quasts Führung kämpften sich die Gastgeber zurück in die Partie und drehten diese. „Wir haben eine tolle Moral gezeigt. Ein großes Kompliment an unsere Elf“, sagte Kleff.

LaKi: Schulte, Eichhorn, Müller, Gouranis, Richter, Kny, Bajohr, Birinci, Üzer (27. Faron), Tomasovic. – Kleusheim/Elben: Tobias Arndt, Hendrik Arndt, Daginnus, Bieker, van Gerven, Nathe (58. Philipp Klopries), Schwarz, Stefan Klopries (67. Bajgora), Quast (83. Brüser), Struck, Willmes. – Tore: 0:1 (23.) Quast, 1:1 (53.) Richter, 2:1 (62.) Richter, 3:1 (77.) Kny. – Schiedsrichter: Frank Schmitt. – Zuschauer: 80.

 
 

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