Turniersieg kaum ernsthaft in Gefahr

Maladsetschna (Weißrussland)..  „Dieses Turnier war notwendig und ich erhoffe mir davon eine Initialzündung, so dass wir mit breitem Kreuz die nächsten Aufgaben angehen können“, sieht Kersten Holthausen, Trainer des Beach-Duos Isabel Schneider und Teresa Mersmann, in dem ersten gemeinsamen Gold mehr als nur einen Turniersieg auf internationalem „Parkett“, das ja eigentlich Sand ist.

Im CEV-Satellite-Turnier, das den Unterbau der höchstrangigen internationalen Events darstellt, sollte die Weichenstellung für die nächsten Wochen und Monate vorgenommen werden.

In Maladsetschna (Weißrussland) hatten es die beiden aus Westfalen stammenden Mädels in der Mehrzahl mit russischen Gegnerinnen zu tun, gerieten aber bis zum Halbfinale kaum einmal in ernsthafte Gefahr. Selbst auf Vier gesetzt, wurde es in der Vorschlussrunde gegen die auf Eins platzierten Anni Schumacher/Sandra Seyfferth (Beach volleys) beim 21:19 im ersten Satz etwas enger, doch am Ende dominierten Isabel und Teresa, wie schon in den Spielen zuvor, deutlich mit 21:12.

Am Wochenende in Dresden

Nervosität prägte zumindest die Anfangsphase des Finales gegen Abalakina/Dabizha (RUS). „Die Russinnen begannen stark, meine Mädels waren schon beeindruckt, zumal die weißrussischen Fans klar auf Seiten Russlands standen“, schilderte Holthausen den ersten Durchgang, „aber Mitte des zweiten Satzes merkte ich: Okay, das läuft.“

Auch wenn es nur eine Momentaufnahme ist, so sah der Trainer doch eine starke Leistung, auf der sich aufbauen lässt.

Am kommenden Wochenende ruft Dresden, ein Turnier der deutschen Beach-Serie, bevor nach einer Pause am zweiten Juliwochenende Vaduz (CEV Satellite) ansteht. Ein Höhepunkt könnte die EM in Klugenfurt Ende Juli werden. „Doch da können wir nur als Nachrücker teilnehmen“, weiß Holthausen um die breite Phalanx der deutschen Konkurrenz.

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