SV Rothemühle für gutes Spiel nicht belohnt

Schönau..  Das Wendsche Derby zwischen dem VSV Wenden und dem SV Rothemühle hatte lange nicht die Brisanz, die man aus dem Vorfeld vermuten musste.

Genau wie am Rothenborn gewann der VSV Wenden mit 2:1 (1:0) gegen den Landesliga-Absteiger SV Rothemühle. Beide Mannschaften zeigten hochsommerlichen Temperaturen ein gutes Bezirksligaspiel. Spielerisch war uns der SV Rothmühle wie im Hinspiel überlegen. „Eine Mannschaft mit einer guten Qualität“, lobte der Wendener Trainer Peter Bäumgen den Gegner. „Aber wir haben mit viel Laufbereitschaft und Zweikampfgewinn das Spiel für uns entschieden“. Dieser Aussage kann man sich voll und ganz anschließen.

Reguläres SVR-Tor nicht gegeben

Die 250 Zuschauer die den Weg zum Nocken gefunden hatten, trauten ihren Augen nicht. Der SV Rothemühle legte los wie die Feuerwehr und hatte nach drei Minuten ein 3:0-Eckenverhältnis.

Pech für die Wolf-Schützlinge das Schiedsrichter Kreutzer (Niederschelden) ein einwandfreies Tor des Rothemühler Kapitäns Ömer Sönmez die Anerkennung versagte, allerdings hatte der Unparteiische einen ganz ungünstigen Blickwinkel. Weiterhin bestimmten die Wolf-Schützlinge das Geschehen ohne Kapital daraus zu schlagen.

Die erste Chance nutzte der VSV Wenden durch Michel Alfes (37.), den Matchwinner aus dem Hinspiel zur 1:0 Führung.

Ein Tor aus dem Nichts. Im Gegenzug lag der Ball im VSV-Gehäuse, doch dem Treffer von Alexander Großmann wurde die Anerkennung wegen Abseitsstellung versagt.

Mit einer Glanzparade verhinderte der Wendener Keeper Andreas Klein den Rothmühler Ausgleich und sicherte die Halbzeitführung.

Im zweiten Durchgang das gleiche Bild. Die Gäste erarbeiteten sich eine Überlegenheit und hatten Pech, dass ein zweites Abseitstor von Ömer Sömnez (66.) erneut nicht anerkannt wurde.

Besser machte es Moritz Schweitzer (68.), als er zum verdienten und viel umjubelten 1:1 ausgleichen konnte.

Demir gelingt 2:1-Siegtreffer

Jetzt versuchten beide Mannschaften mit Macht den Siegtreffer zu erzielen. Hier hatte wie im Hinspiel der VSV Wenden das bessere Ende für sich. Eine präzise Hereingabe von Michel Alfes drückte Hakan Demir (72.) zum 2:1-Endstand über die Linie. Für den SVR reichte es in der Folgezeit nicht mehr für einen verdienten Punktgewinn. Entsprechend frustriert war Rothemühls Trainer Maik Wolf: „ Es war wie im Hinspiel ein unverdienter Sieg des VSV Wenden. Es kamen zwei Bälle auf unser Tor und die Niederlage war perfekt“.

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