Ottfingen großer Gewinner des letzten Hinrunden-Spieltags

Ottfingen.  Nach dem „Krampfspiel” beim mühsamen 2:1 (1:1)-Heimsieg gegen Aufsteiger Kleusheim/Elben konnte Dirk Martin nur mit dem Ergebnis zufrieden sein.

„Vom Spielverlauf war der Sieg verdient. Aber das war unser mit Abstand schlechtestes Saisonspiel”, blickte Ottfingens Trainer auf die 90 Minuten gegen einen Gegner zurück, der am Siepen „nicht wie ein abgeschlagener Tabellenletzter” (Martin) auftrat und sich einige gute Torchancen erspielen konnte.

Trotz der erneuten Niederlage war Gästecoach Sebastian Brüser „zufrieden“ mit seiner wieder einmal stark ersatzgeschwächten Mannschaft, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten „alles gegeben hat“.

„Ottfingen hat einen rabenschwarzen Tag erwischt. Freudenberg war eine Klasse stärker“, verglich Brüser die beiden Mannschaften, gegen die der Klassenneuling innerhalb von wenigen Tagen zwei 1:2-Niederlagen kassierte.

Joos’ Slapstickeinlage führt zum 0:1

Die Begegnung am Siepen begann mit einer Slapstickeinlage von SVO-Torhüter Gabriel Joos, der für den etatmäßigen Keeper Marcel Eichler zwischen den Pfosten stand. Nach einem missglückten Rettungsversuch fiel Joos mit dem Ball ins Tor - 0:1 (7.). Kevin Lopata (44.) und Daniel Schnittchen (66.) drehten die Partie zum 2:1-Heimsieg noch um.

„Mund abputzen und weiter. Mit der Hinrunde können wir zufrieden sein“, zählte für Dirk Martin nach dem Derby nur das Ergebnis, mit dem Ottfingen nach Punkten zu Spitzenreiter Meinerzhagen aufgeschlossen hat.

SV Ottfingen: Joos, Finke, Kügler (76. Erner), Weber, Lopata, Schöler, Schnittchen, R. Eich (58. Lentrup), Faak, Valido (76. N. Eich). - Kleusheim/Elben: Grebe, Huckestein, Klopries, Schulze, Bieker (73. Freikmann), Nathe, Schwarz, Hinnenkamp, Spies, Bredebach (40. T. Brüser), Willems (72. Arndt).

 
 

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