Neustart der SF Dünschede lässt sich bislang gut an

Volle Punktzahl: Matthias Lönze, Trainer der  SF Dünschede
Volle Punktzahl: Matthias Lönze, Trainer der SF Dünschede
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  • 12 Punkte aus den ersten 4 Spielen
  • Marius König: Legen großen Wert auf einheimische Spieler
  • Freitagsspiel bei SG Kirchveischede/Bonzel II

Dünschede..  Der neue Spielertrainer Matthias Lönze holte bisher alle zwölf Punkte aus den ersten vier Spielen. Geht es so weiter?

Am Freitag um 19 Uhr tritt Dünschede zum vorgezogenen Meisterschaftsspiel bei der SG Kirchveischede/Bonzel II (in Bonzel) an.

Als Lönzes Verpflichtung vollzogen wurde, hatte er frühzeitig signalisiert, dass er auch im Falle des Abstiegs kommen würde. „Wenn er sein Wort gibt, dann hält er es auch, egal in welcher Klasse“, bemerkte Marius König, der Vorsitzende Spielbetrieb. Im April hatte es dahingehend ein richtungsweisendes Gespräch mit Matthias Lönze gegeben.

Mit eigenen Leuten wurde das Projekt Kreisliga B in Angriff genommen. Fünf A-Junioren konnten in die erste Mannschaft eingebaut werden. Mit Erfolg bislang. „Wenn man Spiele gewinnt, ist alles viel einfacher, sei es in der Trainingsarbeit oder sonntags auf dem Platz“, bekräftigt Matthias Lönze. „Dennoch: Trotz der Erfolgserlebnisse haben wir noch eine Menge Arbeit vor uns. Auch werden in der Saison noch Rückschläge kommen“.

Die Chemie innerhalb der Truppe stimmt. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um zielorientiert zu arbeiten. Zudem entbrennt durch die hohe Trainingsbeteiligung der Kampf um die Plätze an jedem Übungsabend. Es können Dinge eingeübt werden, die sonntags in engen Spielen mal wichtig werden können.

Stimmung ist prima

Erste Erkenntnisse für den Dünscheder Aufschwung konnte man schon beim Turnier um den Stadtpokal Attendorn erkennen. Von den Erfahrungen, die Matthias Lönze in höherklassigen Vereinen wie FC Kirchhundem und VSV Wenden sowie als Fitnesstrainer beim TuS Erndtebrück sammelte, profitiert die Mannschaft nun. „Natürlich ist das ein Umbruch. Wir legen großen Wert auf einheimische Spieler, die sich mit dem Verein identifizieren“, so beschreibt Marius König die neue Situation, „die Stimmung ist gut. Wir haben mit 15 Spielern eine hohe Trainingsbeteiligung und das Training ist sehr abwechslungsreich.“

Intensive Übungsabende sind die Grundlage für die positive Momentaufnahme. „Wir haben die Spiele in der neuen Umgebung immer in der zweiten Halbzeit und auch nach Rückstand noch umbiegen können. So einfach lassen wir uns nicht aus der Bahn werfen“, freute sich Marius König, „das zeugt von Selbstbewusstsein und von eingespielten Automatismen“.

Geduld und Zeit ist auch ein wichtiger Faktor. „Die Mannschaft und der Trainer haben keinen Aufstiegsdruck“, bekräftigt Marius König, „wenn der Aufstieg tatsächlich kommt, werden wir uns nicht dagegen wehren“.

 

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