Lennestädter Team überrascht mit Platz drei

Das msd steeldesign Motorsport Team, v.l. Onno Bitter, Kevin Schmitt und Dierk Mester
Das msd steeldesign Motorsport Team, v.l. Onno Bitter, Kevin Schmitt und Dierk Mester
Foto: WP
Äußerst spannend geht es gerade für das Motorrad-Team msd-steeldesign.de #111 aus Lennestadt zu. Der zweifache Deutsche Meister im Deutschen Langstrecken Cup (DLC ), mit den Fahrern Onno Bitter (Rüthen), Dierk Mester ( Lennestadt) und Kevin Schmitt (Binningen) steht punktgleich mit die Konkurrenz an der Spitze.

Lennestadt..  Nach einem fulminanten Start in die Saison beim 1. DLC Lauf über 1000 Kilometer im Hockenheim gelang es dem Team, nach einer spannenden Hetzjagd als Gesamtsieger mit 0,5 Sekunden Vorsprung den Sieg einzufahren.

Pole Position

Beim 2. DLC Lauf über 500 Kilometer am Nürburgring ging dass Team von der Pole Position ins Rennen. Startfahrer Kevin Schmitt gelang ein sehr guter Start, jedoch ereilte ihn einige Runden später ein Sturz. Der Zeitverlust betrug in etwa fünf Runden. Die bärenstarke Aufholjagd vom Ende des Fahrerfeldes und dem Rundenrückstand nach Schmitts Sturz legte Dierk Mester hin. Der Lennestädter schaffte es, das Team mit grandiosen Rundenzeiten wieder nach vorne zu bringen. Ebenso stark war die Performance von Onno Bitter: Platz drei.

Beim 3. DLC Lauf in Assen wurden 500 Kilometer unter die Räder genommen. Nach dem Qualifying sollte es für das Team msd-steeldesign.de #111 von P2 ins Rennen gehen. Bei der Einführungsrunde jedoch bemerkte Kevin Schmitt, dass bei seiner BMW S1000 RR Motoröl austrat. Da das Reglement es aber nicht zulässt, ein anderes Motorrad in die Startaufstellung zum Le Mans Start zu bringen, musste Teamkollege Dierk Mester aus der Boxengasse hinter dem gesamten Feld starten.

Schon nach einer gefahrenen Runde befand man sich auf Position 23 von 42 Teams. Am Ende seines Stint übergab Dierk Mester auf Position liegend das Ruder an Kevin Schmitt. Dieser verteidigte den Vorsprung ebenso wie Onno Bitter und man fuhr nach 3:20 Stunden als Gesamtsieger über den Zielstrich - eine ganzheitlich gute Teamleistung von Fahrern und Mechanikern.

Defekte Zündspule

Der 4. DLC Lauf führte das Team an den Sachenring. Erstmalig wurde auf der traditionsreichen Berg- und Talbahn ein Langstreckenrennen ausgetragen. Nach dem Qualifying positionierte Startfahrer Kevin Schmitt seine BMW auf Position 1 zum Le Mans Start.

Im strömenden Regen von Oberlungwitz konnte sich der junge Binninger rasch von der Konkurrenz absetzen und hatte schnell einen guten Vorsprung heraus gefahren.

Vorsprung verteidigt

Aber auch in diesem Rennen ging nicht alles glatt. Nach 10 Runden hatte Schmitt Leistungsverlust an seiner BMW zu beklagen und fuhr an die Box. Eine defekte Zündspule hatten die Mechaniker Christian Bierbach, Charly Schmitt und Michael Knoch schnell ausgemacht, nach dem sie Dierk Mester auf die Reise geschickt hatten. Während die Crew noch mit der Reperatur von Schmitts Bike beschäftigt war, stand urplötzlich Dierk Mester wieder vor der Box. Seine BMW wies deutliche Sturzschäden auf und auch Mester klagte über Schmerzen in der linken Schulter.

Bitters Spitzen-Perfomance

Innerhalb kürzester Zeit waren die Regenreifen montiert und Onno Bitter jagte dem Feld und den Platzierungen hinterher. Bitter zeigte eine absolute Spitzenperformance und fuhr die besten Zeiten im Regen. Zum Rennende hin war es dann abermals Kevin Schmitt, der nun auf der trockenen Ideallinie mit Slickbereifung die besten Rundenzeiten fuhr.

So schaffte es das Team msd-steeldesign.de #111, mit einer geschlossenen Teamleistung einen nicht mehr geglaubten dritten Gesamtrang einzufahren.

 
 

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