FC Lennestadt kontert Hohenlimburger Angriff

Marius Friedrichs (rechts) erzielte das 4:0.
Marius Friedrichs (rechts) erzielte das 4:0.
Foto: WP

Lennestadt.  Der FC Lennestadt ist der Aufstiegsrelegation einen großen Schritt näher gekommen. Nach dem 4:0-Heimsieg gegen den SC Hennen liegt der Kreispokalsieger zwei Spieltage vor dem Saisonende vier Punkte vor dem Drittplatzierten SV Hohenlimburg.

Trainer Jürgen Winkel war besonders von der Reaktion auf das 1:9-Debakel in Attendorn vor einer Woche beeindruckt: „Ich muss zugeben, dass mir vor dem Spiel ein wenig mulmig war, da ich nicht wusste, wie genau die Mannschaft das 1:9 von Attendorn verarbeitet hat. Ich habe während des ganzen Spiels nichts davon gemerkt. Wir haben eindeutig kein Sand im Getriebe.“

Die Lennestädter traten von Beginn an selbstbewusst auf. Von Verunsicherung keine Spur. Es waren die ersten 30 Minuten, die zeigten, wer als Sieger vom Platz gehen würde. Für die Gäste aus Hennen schien das Tempo der Spitzenmannschaft aus Lennestadt schlicht zu hoch zu sein. Die Gastgeber belohnten sich schon in der 14. Minute für eine sehr engagierte Anfangsphase: Florian Friedrichs war es einmal mehr, der sein Team auf die Siegerstraße brachte, als er sich in seiner unnachahmlichen Art drehte und den Ball mit Hilfe des Innenpfostens ins Tor bugsierte. Nur zehn Minuten später führte eine Koproduktion mit seinem Namensvetter zum 2:0. Nach einer Flanke von Marius Friedrichs stand Florian Friedrichs frei vor dem Tor und köpfte ein zu seinem 18. Saisontor. Bis zur Halbzeit gönnte sich der FCL eine kurze Verschnaufpause.

Kein Aufbäumen bei Hennen

In der zweiten Halbzeit war kein wirkliches Aufbäumen des SC Hennen zu erkennen.

Es dauerte dennoch bis zur 72. Minute, bis sich Jürgen Winkel etwas entspannen konnte an der Seitenlinie. Nach einem Eckball erzielte Christian Schmidt das 3:0 – die Vorentscheidung.

„Nach dem dritten Tor war die Partie gelaufen. Die Jungs haben den Ball aber auch danach noch gut laufen lassen und viel Laufarbeit investiert. Für mich war der Sieg hochverdient“, sagte Jürgen Winkel.

Den Schlusspunkt setzte Marius Friedrichs in der 79. Minute. Diesmal funktionierte die Friedrichs-Koproduktion umgekehrt, wenn auch unfreiwillig: Florian legte sich den Ball, nachdem er die Abwehr schwindelig gespielt hatte, zu weit vor – die perfekte Vorlage für Marius, der sich die Chance nicht nehmen ließ.

„Die Pause tat der Mannschaft schon merklich gut. Wir wollten den Zuschauern eine gute Leistung bieten und Selbstvertrauen tanken. Das ist uns gelungen. Jetzt bin ich zuversichtlich, dass wir das Polster nicht mehr verspielen. Die Jungs sind wieder im Rhythmus“, gab Trainer Winkel Einblick in seinen Gemütszustand.

Moritz Thöne sieht fünfte gelbe Karte

Lediglich die fünfte gelbe Karte für Spielmacher Moritz Thöne wird ihn mit Sicherheit ärgern.

 
 

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