FC Lennestadt feiert Wiedersehen mit Wiemelhausen

Marco Holterhoff fehlt gegen Wiemelhausen
Marco Holterhoff fehlt gegen Wiemelhausen
Foto: WP
  • Drei Monate nach Relegation Aufsteigerduell in Lennestadt
  • FC Lennestadt setzt auf Heimstärke
  • Wiemelhausen seit vier Spielen ungeschlagen

Lennestadt..  Nach dem knappen Heimsieg gegen den SC Neheim und der 1:3- Pleite in Lünen hofft Trainer Jürgen Winkel gegen die formstarken Bochumer auf die Heimstärke – und die Erfahrungen aus dem Relegationsspiel im Juni.

Das erste Aufstiegrelegationsspiel zur Westfalenliga hatte der FCL am 2. Juni gegen Wiemelhausen 1:4 verloren, ehe drei Tage später nach dem 5:2-Sieg gegenden SC Verl II doch noch der Aufstieg gefeiert werden konnte.

„Ich denke nicht, dass die letzte Partie Einfluss auf diese hat. Der einzige Vorteil ist, dass wir wissen, welche Stärken und Schwächen sie haben. Andersrum allerdings genauso“, meint Trainer Winkel.

Moritz Thöne wieder dabei

Concordia Wiemelhausen hat in den letzten Wochen einen echten Lauf, ist ähnlich stark gestartet wie der Lüner SV, bei dem der FCL vergangene Woche 1:3 verloren hatte. Nach zuletzt drei Siegen in Folge hat sich der Bochumer Vorstadtclub bis auf den fünften Platz gemausert. Der FC Lennestadt steht hingegen nur einen Punkt vor den Abstiegsrängen, ist zuhause allerdings noch ungeschlagen.

Das macht Jürgen Winkel Hoffnung: „Ich schätze uns auf unserem Platz viel stärker ein, als auf Rasen. Da haben wir bisher gar nicht gut ausgesehen. Ich denke, dass wir an einem guten Tag in Lennestadt jeden schlagen können. Unser Ziel muss ein Sieg sein.“

Gerade rechtzeitig für dieses Vorhaben ist Spielmacher Moritz Thöne wieder fit. Für Marco Holterhoff, der wie Thöne in Lünen fehlte, kommt ein Einsatz noch zu früh. Anders als viele angeschlagene Spieler, für die es bis Sonntag wohl reichen wird, steht auch Philipp Thöne nicht zur Verfügung – aus privaten Gründen. Somit muss Winkel wieder personell umbauen, ist aus einem bestimmten Grund aber optimistisch: „Die Motivation vor eigenem Publikum zu spielen, sollte bei jedem da sein. Außerdem müssen die Jungs das Selbstvertrauen nutzen, zuhause noch nicht verloren zu haben.“

Das Spiel gegen Wiemelhausen ist die letzte Partie gegen einen der anderen Aufsteiger. Eine Prognose für den weiteren Saisonverlauf zu geben, traut sich Jürgen Winkel noch nicht. „Dafür ist es noch zu früh. Alle Mannschaften werden sich noch verändern, vor allem durch Verletzungen einzelner, vielleicht wichtiger Spieler“, sagt Winkel, „für das Team ist es mir wichtig, dass sich jeder Spieler mit jeder Partie weiter entwickelt. So werden auch wir noch stärker.“

Schwere Aufgabe

Möglicherweise gelingt dem FC Lennestadt ja schon am Sonntag die erste Überraschung.

Die Analyse der kommenden Gästemannschaft fällt kurz aus. „Mit Blick auf die Aufstellung der letzten Wochen sind sechs, sieben Spieler die gleichen, wie in der Relegation. Von der Art zu spielen, wird es also relativ gleich sein“, sagt Winkel, der sich von der Begegnung viel verspricht: „Klar, es wird eine schwere Aufgabe. Die Grundvoraussetzung für uns in dieser Liga ist es aber, die Heimspiele positiv zu gestalten. Darauf liegt unser Fokus.“

 
 

EURE FAVORITEN