Ein Tor trennt Rothemühle vom Abstiegsplatz

Drolshagen.  Im Bezirksliga-Kellerderby hat der SC Drolshagen durch einen hochverdienten 3:1 (1:0) Sieg gegen den SV Rothemühle den Anschluss an das untere Mittelfeld geschafft. Dagegen steckt der SV Rothemühle nun dick im Abstiegskampf. Ein Törchen beträgt der Vorsprung auf den Vierzehnten TuS Plettenberg nur noch.

Die Schützlinge des SCD-Trainers Matthias Würde haben den positiven Trend der letzten Spiele voll und ganz bestätigt. „ Es ist ganz klar verdient und der Sieg musste noch höher ausfallen“, freute sich Würde. „Zu bemängeln ist die mangelnde Ausnutzung unserer Torchancen“.

Drolshagen überlegen

Von Beginn an bestimmten die Platzherren das Geschehen. Sie ließen Ball und Gegner nach Belieben laufen. So hatte Patrick Stamm zweimal zu Beginn des Spieles die Möglichkeit, seine Farben in Führung zu bringen, doch er scheiterte.

Von den Gästen vom Rothenborn war in der ersten Halbzeit kaum eine Torchancen zu vermelden. Der Drolshagener Torhüter Jannis Rothstein brauchte kaum in Erscheinung zutreten. Es war mehr Kampf als spielerische Elemente zu sehen. Viele Ballverluste, keine Ideen und jeder der beiden Mannschaften hatte Angst Fehler zu machen. Es spielte den Platzherren in die Karten, dass Oliver Weuste (5.) einen an Christian Rieder verursachten Foulelfmeter sicher zum 1:0 verwandelte.

Diese Führung gab dem SC Drolshagen Auftrieb. Bei den Gästen musste David Koch wegen Verletzung ausgetauscht werden. Nico Renner stand kurz vor einem Platzverweis und wurde gegen Danilo Morillo ausgewechselt.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Der SC Drolshagen kontrollierte das Spielgeschehen und wartete auf die Fehler der Gäste. Nach einem Patzer des Rothemühler Torhüters Sedat Adiller nutzte Christopher Koch (62.) die Gunst und drückte zum 2:0 für die Würde-Schützlinge ein. In Anbetracht der drohenden Niederlage erhöhte der SV Rothemühle den Druck. So konnte Nicolas Gerich (70.) einen Foulelfmeter nicht verwandeln. Er zielte neben das Tor. Doch vier Minuten später verkürzte Gerich nach einem präzisen Zuspiel von Daniel Morillo auf 2:1. So kam am Buscheid noch einmal kurz Spannung auf.

Endgültig machte Lukas Rademacher (86.) zum 3:1-Endstand den Deckel drauf. Völlig bedient war der Rothemühler Trainer Sedat Adiller: „Heute hatte der letzte Wille gefehlt. Mit Schönspielerei, ohne Zweikämpfe und mit großen Reden kann man nicht bestehen“, resümierte er. „Der SC Drolshagen hat heute um jeden Ball gekämpft und ist verdient als Sieger vom Platz gegangen“.

SC Drolshagen: Rothstein; Schröder, Koch, Kesen, Mirko Mester, Hilbig, Rieder (82. Peeraer), Weuste, Rademacher (88. Marius Mester), Gummersbach, Stamm (75. Lips). - Rothemühle: Adiller, Elvira, Karimu, Koch (12. Stein), Renner (39. Morillo), Gerich, Sönmez (69. Iljuchin), Sahli, Kraft, Schollemann,Öhm.

 
 

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