Der FC Finnentrop kommt noch einmal davon

Der Kreispokalsieger FC Finnentrop. Spielführerin Diana Bathe (rechts) stemmt die Trophäe, daneben Trainer Mentor Bujupaj. Erste Gratulanten sind Spielleiterin Petra Hahn (links) und FLVW-Kreisvorsitzender Joachim Schlüter.
Der Kreispokalsieger FC Finnentrop. Spielführerin Diana Bathe (rechts) stemmt die Trophäe, daneben Trainer Mentor Bujupaj. Erste Gratulanten sind Spielleiterin Petra Hahn (links) und FLVW-Kreisvorsitzender Joachim Schlüter.
Foto: WP
Der Wanderpokal ist neu, der Kreispokalsieger nicht. Der heißt bei den Fußballfrauen wiederum FC Finnentrop.Vor über 200 Zuschauern gewann der Westfalenligist das Finale gegen den Landesligisten SC Drolshagen mit 2:1 nach Verlängerung.

Finnentrop/Drolshagen..  Genau wie einen Tag zuvor beim Männer-Endspiel in Rothemühle ging es auch in Finnentrop in die Verlängerung. Ein Doppelpack der Finnentroper Stürmerin Weronika Camen zum 1:1 und 2:1 verhinderten eine Blamage. „Ich bin völlig platt über die zeitweise schwache Vorstellung von meiner Mannschaft. Wir haben zu viele Fehler gemacht im Spielaufbau und der Spielgestaltung “, bilanzierte der Finnentroper Trainer Mentor Bujupaj, „am Ende haben wir gegen einen starken Gegner auf Grund der Kräfteverhältnisse gewonnen.“

Die Drolshagenerinnen verkauften sich exzellent und kassierten eine völlig unverdiente Niederlage. Sie waren taktisch hervorragend eingestellt und störten den Favoriten gehörig. Der ließ kaum Zielstrebigkeit im Spiel nach vorne zu erkennen und wenig Inspiration.

Ganz anders der Landesligist vom Buscheid. Mit hoher Laufbereitschaft und Zweikampfstärke kam er besser ins Spiel. Torjägerin Ann-Katrin Lau verpasste zwei Mal per Kopf die SCD-Führung.

Patrizia Spiewok erzielt Führung

Nach dem Wechsel spielte der FC Finnentrop weiter pomadig und lässig - und bekam nun die Quittung: Einen Black-Out von Sophie Gunkel und Torhüterin Alexa Krings nutzte Patrizia Spiewok (55.) mit einem sehenswerten Heber zur verdienten Führung des SC Drolshagen.

Erst in der Schlussphase rissen die Finnentroperinnen das Spiel noch herum. Mit einem Weitschuss rettete Weronika Camen in der 84. Minute den Favoriten in die Verlängerung. Den 2:1-Siegtreffer erzielte Weronica Camen, die Spielerin mit der Nummer 23 in bester Robben-Manier ebenfalls mit einem platzierten Weitschuss.

Den Drolshagener Fans, die ihre Mannschaft unterstützten, war das Ergebnis nach Spielschluss egal. „Wir wollen die Mannschaft sehen!“ riefen sie.

Etwas enttäuscht war Drolshagens Trainer Stefan Feist nach dem Spiel: „Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen, allerdings hat heute die glücklichere Mannschaft gewonnen.“

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