Concordia Wiemelhausen ist Gegner des FC Lennestadt

Zum vierten Mal in Folge kommt der Landesliga-Vizemeister aus dem Kreis Olpe. Nachdem die SG Finnentrop/Bamenohl vergangenes Jahr kampflos in die Westfalenliga aufsteigen durfte, muss der FC Lennestadt wie schon vor drei Jahren wieder eine Relegation bestreiten. Drei der vier Landesliga-Zweiten steigen nach aktuellem Stand auf.


Der Gegner des FC Lennestadt im ersten von zwei möglichen Relegationsspielen steht auch schon fest. Es ist Concordia Wiemelhausen, Vizemeister der Landesliga 3 aus Bochum. Trainer dort ist übrigens ein alter Bekannter im Kreis Olpe: Jürgen Heipertz, vor gut 20 Jahren Verbandsliga-Coach beim VSV Wenden.


Ein großer Rückhalt des FC Lennestadt war in der gesamten Saison der junge Torwart Kevin Schulte. Auch in den wenigen Aktionen, in denen er beim 3:0-Sieg in Meschede geprüft wurde, demonstrierte er seine Klasse. Auch Schulte freut sich, dass es schon am vorletzten Spieltag mit der Vizemeisterschaft geklappt hat. „Wir sind mit einer Menge Anspannung in das Spiel rein gegangen. Wir wollten es unbedingt heute entscheiden und haben es mit einer guten, konstanten Mannschaftsleistung geschafft. Ich freue mich für Florian, dass er heute drei Dinger gemacht hat“, so Kevin Schulte. Auch der Gelb-gesperrte FCL-Kapitän Moritz Thöne fieberte am Spielfeldrand mit. „Das war eine überzeugende Leistung. Aber schlussendlich haben wir noch nichts erreicht“, sagte der Spielführer mit Blick auf die sicher schwere Relegation.


Dass die angegeben Torschützen im DFB-Net nicht immer stimmen, ist bekannt. Bastian Schildt, Torjäger des Landesligisten FC Altenhof kann davon in Lied singen. In dieser Saison waren seine Tore zum 3:1 gegen Attendorn und das 1:1 gegen Haspe einem Mannschaftskollegen zugeschrieben worden. Auch in der Aufstiegssaison 2014/15 sei ihm das passiert, berichtete Schildt nach dem 1:1 gegen Haspe. Und am Sonntag kam die Meldung von Bastian Schildt via Facebook: „Und schon wieder ein Tor geklaut.“ Im DFB-Net steht als Torschütze des 1:0-Führungstreffers Tobias Stevens.


Nun hat es die Zwillingsschwestern Sophie und Marie Rüthing aus Meggen doch erwischt. Nach der 0:1-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach ist der Abstieg der B-Juniorinnen des FC Iserlohn aus der Bundesliga perfekt.


„Wir wollen nichts verschenken und uns an keiner Wettbewerbsverzerrung beteiligen“, betonte Jürgen Pechmann vor dem Bezirksligaderby am Bieberg. Der 1. Vorsitzende des Meisters FSV Gerli ngen sollte Recht behalten. Der Aufsteiger schickte den Nachbarn SV Ottfingen mit einer 2:3-Niederlage heim.


Nur mit einem Sieg im letzten Saisonspiel zu Hause gegen Fortuna Freudenberg sind die Schützlinge von Trainer Dirk Martin aus eigener Kraft auf der sicheren Seite. Die Siegerländer haben am Sonntag ihr „Endspiel“ gegen Salchendorf mit 4:2 gewonnen. „Wir sind durch. Uns kann nichts mehr passieren“, freute sich Fortuna-Coach Maik Wolf.


„Das war seit Jahren das Schlimmste, was ich auf dem Fußballplatz erlebt habe“, blickte Wolf auf die Partie gegen die von seinem Freund Thomas Scherzer trainierte Germania zurück. Was passiert Sonntag am Siepen? Maik Wolf: „Für mich und meine Spieler ist das ein Derby. Wir spielen auf Sieg.“


Ein Wechselbad der Gefühle erleben am letzten Spieltag vielleicht auch die beiden Ottfinger Sommer-Neuzugänge Lennart Lentrup und Julian Bender, die noch das Freudenberger Trikot tragen. „Ich weiß nicht, ob sie spielen werden“, behält sich Trainer Maik Wolf die letzte Entscheidung vor.


Vor dem Derby in Gerlingen verabschiedete Vereinschef Jürgen Pechmann vier Spieler, die den Bieberg nach der Saison verlassen. Torhüter Sebastian Stevens geht zurück zum FC Altenhof. Gordon Horlacher nimmt eine Stelle bei der Bundespolizei an. Zum SC Drolshagen zieht es Lukas Rademacher. Steffen Büdenbender wechselt zum VSV Wenden.

 
 

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