Benedikt Gabrielsendet Kampfansage an denSV Ottfingen

Nach der erfolgreichen Aufholjagd beim 2:2 gegen den SuS Niederschelden schickte LWL-Trainer Benedikt Gabriel eine Kampfansage an den nächsten Gegner. „Mit dem SV Ottfingen haben wir noch eine Rechnung offen“, haben Gabriel und seine Spieler die unglückliche 2:4-Auftaktniederlage am Siepen nicht vergessen. Am 1. Spieltag gaben die LWL-Fußballer eine 2:1-Führung aus der Hand und mussten sich durch zwei späte SVO-Tore noch geschlagen geben.


Im letzten Spiel der Hinrunde schmiss LWL-Trainer Gabriel „ein bisschen“ die Rotationsmaschine an und ließ u.a. seinen besten Torschützen Nicolas Herrmann erst einmal auf der Ersatzbank Platz nehmen. Nach seiner Einwechslung in der 43. Minute war Herrmann schnell auf Betriebstemperatur und erzielte seine Saisontore Nummer 10 und 11.


„Ein bisschen in Weihnachtsstimmung“ wähnte Benedikt Gabriel Schiedsrichter Sefa Soybir, der nach Ansicht des Ennesters in LWL-Diensten in zwei Szenen zu gnädig mit den Gästen aus dem Siegerland umging. Nach einem rüden Foul an Bastian Klein, der danach verletzt für Nicolas Herrmann ausgewechselt werden musste, verweigerte der Unparteiische den von den Gastgebern geforderten „klaren Elfmeter“ (Gabriel). Beim Stande von 0:2 sei Michel Aspelmeyer auf dem Weg zum SuS-Tor umgerissen worden. Hier beließ es der Referee bei Gelb.


„Wir haben uns in die Partie reingekniet und über den Kampf das 2:2 verdient. Die Mannschaft funktioniert“, freute sich Gabriel über eine kämpferisch starke Vorstellung seines jungen Teams. Zudem kann Benedikt Gabriel, der im Sommer seinen erfolgreichen Vorgänger Jörg Rokitte abgelöst hat, auf eine starke Hinserie mit Rang 5 zurückblicken.

Der Attendorner 25-Tore-Angriff mit Hasan Dogrusöz und Sebastian Arens ging beim 2:2 in Gerlingen leer aus. Dafür sprang Sturmkollege Johannes Litter ein und erzielte am Bieberg schon seinen fünften Saisontreffer. Beim 2:0 war Philip van Schadewijk machtlos. Der lange Schlussmann und Ex-Attendorner vertrat den etatmäßigen FSV-Torhüter Sven-Uwe Neuser, der zwar seine Rotsperre abgesessen hat, wegen einer Fingerverletzung aber gehandicapt war.


Der Bagger fiel direkt ins Auge am Eingang zum Sportplatz des SV Ottfingen. Warum er dort steht? Der Verein erneuert den kleinen Naturrasenplatz hinter dem „hinteren“ Tor. Der wurde schon zu Verbandsliga-Zeiten unter Werner Schumacher gebaut und als Trainingsplatz genutzt; mittlerweile ist er in die Jahre gekommen und benötigt eine neue Decke. Und das nicht für das Training. Denn von den Minis bis zu den E-Junioren dürfen sogar Spiele dort ausgetragen werden, auch ist er für die große Breitensport-Abteilung des SVO mit 200 Mitgliedern in 12 Kursen gerade im Sommer eine prima Alternative zur Halle.


Das ist mal ein Aufstieg: Vergangene Saison kickte Michael Kirchhoff noch in der Kreisliga B. Nach seinen drei Toren in Lenhausen steht der Stürmer von Aufsteiger SG Kleusheim/Elben mit 18 Treffern unangefochten auf Platz eins der Kreisliga-Torjägerliste.

 
 

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