Kilkens-Schützlinge suchen Stabilität

Goch.  Gerade einmal drei Wochen ist es her, dass sich die Gocher Viktoria als Tabellenvierter darauf freute, sich mit dem damaligen Spitzenreiter Fichte Lintfort messen zu dürfen. Der Start des Absteigers mit völlig neu strukturiertem Kader war mit lediglich einer Niederlage gegen den Ligafavoriten Scherpenberg mehr als geglückt. Inzwischen sind die Weberstädter drei Spieltage weiter und nach drei Niederlagen in Folge um die ein oder andere Illusion ärmer. In den beiden folgenden Auswärtsspielen beim SV Sevelen am Sonntag (Anstoß 14.30 Uhr) und eine Woche später beim GSV Moers gilt es für die Kilkens-Elf nun zunächst einmal die Talfahrt zu stoppen. „Wenn uns wichtige Spieler fehlen, trifft uns das enorm. Das können wir nicht so leicht auffangen, zumal wir dann auch positionstechnisch einiges verschieben müssen.

Dennoch müssen wir bis zur Winterpause noch ein paar Punkte sammeln“, verkennt der Viktoria-Coach die Situation nicht und ist froh, dass ihm mit Christian Offermanns nach Ablauf der Gelb-Rot-Sperre zumindest wieder ein erfahrener Akteur mehr am Sonntag zur Verfügung steht. Abwehrchef Kay Tassenaar (Rot-Sperre) und Pierre Wetzels (Leistenbeschwerden) fehlen weiterhin. „Dennoch werden wir in Sevelen unser Bestes geben. Zunächst einmal müssen wir unsere Fehler abstellen“, wünscht sich Kilkens eine konzentrierte Defensivleistung um dem Gegner das Toreschießen nicht so leicht zu machen wie der SGE Bedburg-Hau beim 2:5. „Es wäre wichtig den Gegner mal bei Null zu halten, gerade weil wir uns selbst ja nach vorne auch gerade nicht so leicht tun“, sieht der Niederländer hierin die Basis für die Rückkehr in die Erfolgsspur.

Wachsam sollten seine Schützlinge hier besonders im Hinblick auf Sevelens Goalgetter Philipp Langer sein.