Kevelaer fiebert Bundesliga-Premiere entgegen

DerWesten
„Wir sind Bundesliga, denn Kevelaer ist Bundesligastadt“ -- mit diesen Worten drückt Bürgermeister Dr. Axel Stibi den Stolz der Stadt aus. Denn dank der Luftgewehrmannschaft der Schieß-Sport-Gemeinschaft (SSG) Kevelaer darf sich die Marienstadt seit diesem Jahr als einzige Stadt im Kreis Kleve mit dem Prädikat Bundesligastadt schmücken.

Kevelaer. „Jahrelange, intensive Arbeit für den Nachwuchs und den Leistungssport haben zum erfolgreichen Aufstieg der SSG in die höchste deutsche Liga geführt“, sagt Stibi und weiß: „Das verdient Respekt und Anerkennung und bestätigt Kevelaer als sportbegeisterte und sportfördernde Stadt.“ Am 12. November, also in 24 Tagen, steigt ab 17 Uhr die SSG-Heimpremiere in der 1. Bundesliga Luftgewehr im Sportzentrum Hüls. Angeführt wird die Fünfer-Mannschaft der SSG von der serbischen Weltcup-Medaillengewinnerin und Olympiateilnehmerin in London 2012, Ivana Maksimovic.

Reserve tritt ebenfalls zu Hause an

Auf elektronischen Schießanlagen mit Zuschauermonitoren und Moderation werden die spannenden Wettkämpfe hautnah präsentiert. Zu Gast sind Teams aus Nordstemmen (bei Salzgitter), Hamm und Münster. Im Vorfeld werden ab 12 Uhr die Begegnungen der SSG-Reserve in der Rheinlandliga (3. Liga) ausgetragen. 10 000 Flyer und 250 Plakate werden anlässlich des Bundesliga-Aufeinandertreffens am Niederrhein verteilt.

Schussgewaltig soll es aber auch beim Rahmenprogramm zugehen. Denn unter dem Motto „Bundesliga trifft Bundesliga“ organisiert der Fanclub von Fußballbundesligist Borussia Mönchengladbach, die Borussen-Hirsche Keylaer, ein XXL-Kickerturnier. Bei Begegnungen Vier gegen Vier wird zunächst an den Tischen gekickt und später mit der SSG gefiebert. Zusätzlich ­locken Laser-Biathlon, Verlosung, Hüpfburg und eine Cafeteria. Der Eintritt liegt bei 1,50 Euro für Schüler und Azubis und 3 Euro für Erwachsene.

„Ich wünsche den Schützen der SSG für den Heimkampf viel Erfolg und lade alle Kevelaerer und Niederrheiner herzlich ein, unsere Bundesligamannschaft tatkräftig zu unterstützen“, richtet sich Stibi an alle Sportfreunde.