Gipfeltreffen mit den Fans im Rücken

Volleyball-Oberliga Frauen:VCE Geldern – PSV Aachen II (heute, 17.30 Uhr)

Geldern..  „Das wird für mich wohl eine an Spannung kaum zu überbietende Busfahrt“, bekennt Thomas Cöhnen. Wenn in Geldern in der Landwehr-Halle das Oberliga-Spitzenspiel zwischen der Eintracht und Aachen läuft, befindet sich der Gelderner Coach noch auf dem Rückweg von einer Schulveranstaltung. Das Handy wird er dann wohl kaum aus der Hand legen.

Auf Gelderns Trainerbank wird Cöhnen von Co-Trainer Thore Carsten und Wilfried van Meegen vertreten. Beide sind intensiv ins Trainingsgeschehen eingebunden und haben wie Gelderns Chefcoach betont auch maßgeblichen Anteil am momentanen Erfolg. „Unsere Spielideen sind recht ähnlich. Wir arbeiten unterschiedlich mit den Mädels, verfolgen aber immer gleiche Ziele.“

Oberste Zielsetzung der Eintracht im Spitzenspiel gegen Verfolger Aachen ist selbstverständlich, die Tabellenführung zu behaupten sowie den Vorsprung auf den ärgsten Verfolger noch weiter auszubauen. Mit Sicherheit wird das Duell mit dem spielstarken Regionalliga-Absteiger kein Kinderspiel. Erst im Tie-Break ging das umkämpfte Hinspiel an die Eintracht, die erst am Ende der Hinrunde die Aachener Sechs vom Tabellengipfel verdrängte Die Spitzenposition machen die beiden Teams jetzt wieder untereinander aus. Aachens Kampfansage ist unmissverständlich. „Um im Titelrennen dabei zu bleiben, sollte man aus Geldern unbedingt Zählbares mitbringen!“ Dazu muss Aachen im berüchtigten Hexenkessel an der Landwehr bestehen. Die Anhänger des VCE sitzen ganz dicht am Spielfeldrand und seit Jahren gilt, dass das VCE-Team in dieser Kulisse spielerisch und kämpferisch zu Höchstleistungen fähig ist. Ein sehr gutes Omen für das Spitzenspiel, dem Gelderns Spielerinnen schon seit Jahresbeginn voller Ungeduld entgegen fiebern.

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