Geldern will mit Peter Koelen in die NRW-Liga

Die ausgezeichnete Vorhand ist das Markenzeichen von Peter Koelen. Der gebürtige Gelderner, der zuletzt für den Verbandsligisten TV Essen-Kupferdreh im oberen Paarkreuz im Einsatz war, möchte dem SV Walbeck zum Aufstieg in die NRW-Liga verhelfen
Die ausgezeichnete Vorhand ist das Markenzeichen von Peter Koelen. Der gebürtige Gelderner, der zuletzt für den Verbandsligisten TV Essen-Kupferdreh im oberen Paarkreuz im Einsatz war, möchte dem SV Walbeck zum Aufstieg in die NRW-Liga verhelfen
Foto: Gerhard Seybert
Das Vorstandsmitglied des TTC Geldern-Veert schlägt ab sofort für den Lokalrivalen SV Walbeckin der Verbandsliga auf. Der 34-Jährige möchte in der Rückrunde zum geplanten Aufstieg beitragen

Geldern..  Peter Koelen lebt seit einigen Jahren in Essen und war dort zuletzt für den TV Kupferdreh in der Tischtennis-Verbandsliga im Einsatz. Doch seine sportlichen Wurzeln hat der 34-Jährige nie vergessen. Vor knapp zwei Jahrzehnten gehörte er zu den Talenten des TTC BW Geldern-Veert, die den Aufstieg in die Jungen-Verbandsliga schafften und damit für einen der größten Erfolge in der Vereinsgeschichte sorgten. Inzwischen engagiert sich Koelen im Vorstand der Blau-Weißen und kümmert sich unter anderem um die Organisation von Turnieren. Ab sofort schlägt der Offensivspieler, der mit einer ausgezeichneten Vorhand ausgestattet ist, wieder in der Heimat auf – allerdings für den Lokalrivalen SV Walbeck.

Hauptgrund für den Wechsel ist der sportliche Ehrgeiz, der Koelen noch einmal gepackt hat. Denn der SV Walbeck möchte sich in der laufenden Verbandsliga-Saison unbedingt für die NRW-Liga qualifizieren, die zur neuen Spielzeit eingeführt wird. Die Chancen stehen nicht schlecht. Die ersten vier Mannschaften mischen in jedem Fall in der neuen Spielklasse mit. Der SV Walbeck belegt aktuell punktgleich mit Bayer Uerdingen II Rang fünf, der am Saison zur Teilnahme an einer Relegation zur NRW-Liga berechtigt.

„Wir konzentrieren uns zunächst einmal darauf, den fünften Platz zu halten. Denn man darf nicht vergessen, dass sich auch die vier Mannschaften, die in der Tabelle vor uns stehen, in der Winterpause verstärkt haben“, sagt Koelen. Der gebürtige Gelderner, der in der Hinserie beim TV Kupferdreh im oberen Paarkreuz eine positive Einzelbilanz erzielte, verstärkt den SV Walbeck an Position drei.

Zeimys und Peil sind davor gesetzt

Davor sind der litauische Nationalspieler Kestutis Zeimys, der regelmäßig zu den Meisterschaftsspielen eingeflogen wird, und Christian Peil gesetzt. Für Koelen rückt Jörn Ehlen ins untere Paarkreuz, außerdem sollen Oliver Schauer und Henrik Cobbers die erforderlichen Punkte zum Aufstieg sammeln.

Peter Koelen hat sich mit seiner Entscheidung für den Nachbarn übrigens nicht zwischen die Stühle gesetzt. „Ich kann sehr gut verstehen, dass Peter zum SV Walbeck gewechselt ist. Schließlich bringt er das sportliche Format mit, um der Mannschaft helfen zu können. Dennoch bin ich mir ziemlich sicher, dass er irgendwann auch wieder für uns spielen wird“, sagt Eugen Brück, Vorsitzender des TTC Geldern-Veert.

„Irgendwann“ könnte schon in naher Zukunft eintreten. Denn die Gelderner Mannschaft kämpft aktuell um den Aufstieg in die Landesliga, in der wiederum die Chancen auf den Klassenerhalt mit einem Spitzenspieler Peter Koelen sprunghaft steigen würden.

Koelen hält Aufstieg für machbar

Mit derlei Gedankenspielen beschäftigt sich das Gelderner Vorstandsmitglied nicht. Sportlich konzentriert sich Koelen voll und ganz auf Nachbarschaftshilfe. „Es wäre eine tolle Sache, in der neuen NRW-Liga dabei zu sein. Und ich bin mir sicher, dass wir unser Ziel spätestens in der Relegation erreichen können“, zeigt sich der 34-Jährige optimistisch. Eine Vorentscheidung im Kampf um den begehrten vierten Platz könnte bereits am Samstag fallen. Dann tritt der SV Walbeck ab 18.30 Uhr bei Bayer Uerdingen II an, das ab sofort mit Pavel Weinstein aus dem Krefelder Regionalliga-Kader aufwartet.

EURE FAVORITEN

Weitere interessante Artikel