Flotter Florian Falkenthal beim Lauf über Stock und Stein

Einer der Höhepunkte beim Weezer Crosslauf – der Wassergraben.
Einer der Höhepunkte beim Weezer Crosslauf – der Wassergraben.
Foto: WAZ FotoPool / Gerd Hermann
Beim Airport-Weeze-Cross-Run wagten sich fast 300 Starter auf die 12,6 Kilometer durchs Gelände. Darunter auch eine Staffel aus drei Klever NRZ-Redakteuren.

Weeze.  57 Frauen, 197 Männer sowie zwölf Staffeln wagten sich an den Start beim Airportweeze-Cross-Run, der in drei Runden à 4,2 Kilometer in eine Kiesgrube, durchs knietiefe Wasser, über dicke Baumstämme und über vier bewachsene Flugzeug-Hangars führte.

In sagenhaften 57 Minuten und 59 Sekunden bewies Gesamtsieger Peter Kurtz, dass der Name seines Vereins (LC Rapid Dortmund) perfekt passt. Zweiter wurde Florian Falkenthal vom LV Marathon Kleve, der eine Minute und 46 Sekunden später im Ziel war. Bronze ging an den Weezer Heinz van Dongen (1:00:24 h).

Sportlich präsentiert sich auch die Klever NRZ, die eine eigene Staffel aus drei Redakteuren ins Rennen schickte. Startläufer war Johannes Kruck. Der Sportredakteur hat vor vielen Jahren mal bei einem Cross-Lauf auf dem Klever Berg teilgenommen, der allerdings deutlich harmloser war als der Airport-Weeze-Cross.

„Die ersten Steigungen in der Kiesgrube konnte ich noch locker meistern, doch beim Aufstieg nach dem Wassergraben wurde es mühselig. An den vier Bunkern kurz vor Ende der Runde musste ich nochmal die letzten Kräfte mobilisieren. Vor allen bei den Abstiegen hatte ich das Gefühl, statt Muskeln nur noch Pudding in den Beinen zu haben... Die Runde war für mich insgesamt echt anspruchsvoll aber zu meistern“, so Johannes Kruck.

Nach knapp einer halben Stunde übergab er den Staffelchip an Anke Gellert-Helpenstein, die ebenfalls unter 30 Minuten blieb.

Die Hundesportlerin bedauerte zwar, dass sie nicht wie beim Cani-Cross ihren Vierbeiner mit auf Strecke nehmen durfte, zog aber ebenfalls ein positives Fazit: „Es war eine sehr schöne Strecke und ich würde beim nächsten Mal wieder mitmachen. Der Wassergraben hätte ruhig etwas anspruchsvoller sein dürfen. Die meisten Baumstämme konnte ich mit meinen langen Beinen überspringen. An den vier Bunkern habe ich beim Abstieg versucht, den Schwung für den nächsten Aufstieg mitzunehmen. Am vierten Bunker musste ich mich aber gedanklich nochmal in den Hintern treten.“

Redaktionsleiter Andreas Gebbink machte als Schlussläufer noch ein paar Plätze gut. Seine tolle Zeit von 26:06 Minuten brachte der NRZ-Staffel mit Rang sechs einen guten Platz im Mittelfeld.

„Es war kalt, es war nass, es war richtig anstrengend. Hut ab vor all jenen Läufern, die tatsächlich den Parcours drei Mal geschafft haben. Das wäre nichts für mich gewesen. Und ganz ehrlich: Ich habe ein bisschen geflunkert. Die ekeligen Wasserlöcher habe ich elegant umlaufen. Hat keiner gemerkt. Oder doch?“

Die Siegerstaffel stellten Ingo Ebert, Annette Keisers und Lars Müller, die mit der „RUN Staffel Team 3“ nach 1:14:02 Stunden im Ziel waren.