Ein Abschied nach oben

Ariane Liedmeier wird wohl zum vorerst letzten Mal für die Tischtennis-Damen
Ariane Liedmeier wird wohl zum vorerst letzten Mal für die Tischtennis-Damen
Foto: WAZ FotoPool
Zwei Spielerinnen der Regionalliga-Mannschaft von Weiß-Rot-Weiß Kleve haben sich um Zweitligateam festgespielt. Letzter Einsatz für Zweitvertretung.

Kleve..  Stark besetzt wie noch nie werden die Regionalligadamen von Weiß-Rot-Weiß Kleve 2 und die Oberligadamen von Weiß-Rot-Weiß Kleve 3 am Samstag aufschlagen, wenn sie die DJK Borussia Münster und den ESV BR Bonn empfangen. Ildiko Imamura, Ariane Liedmeier, Liza-Marie Siegmund und Katja Brauner werden voraussichtlich die Klever Reservemannschaft in der Regionalliga bilden und gegen Münster somit die klare Favoritenrolle innehaben.

Hintergrund ist, dass der nächste Einsatz von Liedmeier und Imamura in der Zweitligamannschaft gleichzeitig ihr jeweils vierter Einsatz im Bundesligaunterhaus ist. Damit spielen sie sich in der ersten Mannschaft fest und verlieren die Spielberechtigung für das Regionalligateam.

„Wir wollen noch einmal in bester Besetzung antreten. Auch, weil Maria Beltermann und Verena Bauer dann in der Oberliga aushelfen können. Unsere dritte Damenmannschaft kann Punkte derzeit gut gebrauchen“, erklärt Vereinsvorsitzende Sabine Bötcher die Lage.

Gespannter Blick auf den Gegner

Die dritte Mannschaft nimmt den ESV BR Bonn ebenfalls am Samstagabend um 18:30 Uhr am Klever Mittelweg in Empfang. Neben Beltermann und Bauer werden Pia Dorißen und Petra Jenisch das Team bilden, das die Punkte in Kleve behalten will. Gespannt ist die Mannschaft von WRW Kleve 2 auf die Gegnerinnen.

Aus der vergangenen Saison ist nur Christina Terwellen Münster erhalten geblieben. Terwellen spielte übrigens drei Jahre für WRW Kleve, ehe sie über den SC Bayer Uerdingen nach Münster ging. Neben Terwellen spielt Neuseelands Nationalspielerin Sarah Her-Lee an Position zwei in Münster.

Die walisischen Schwestern, Megan und Angharad Phillips, schlagen an den Positionen eins und drei auf. „Obwohl wir stark besetzt sind ist das kein Selbstläufer gegen Münster“, glaubt Bötcher. Ähnlich unbekannt sind die Gegnerinnen aus Bonn für die Drittvertretung von WRW Kleve. „In dieser Aufstellung dürfte unsere Mannschaft in der Liga aber keine Partie verlieren“, glaubt Bötcher.

Gegen Walbecks Zweitvertretung treten die Verbandsligadamen der DJK Rhenania Kleve am dritten Spieltag an. Die Walbeckerinnen konnten bisher nur einen Sieg bei drei Niederlagen verbuchen und haben damit schon eine Partie mehr auf dem Buckel als die Kleverinnen. Somit gehen die Rhenanen als Favoritin in das Spiel am Samstagabend.

Dafür spricht auch, dass der SV Walbeck gegen den VfB Kirchhellen nicht über ein Unentschieden hinaus kam, während die DJK hier 8:3 siegen konnte. Besonders die Walbeckerin Fabienne Vogel ist ein Schwachpunkt im Team, den die Kleverinnen ausnutzen sollten. Die Walbecker Spitzenspielerin konnte bisher noch keinen Sieg verbuchen. Die Leistungen der Rhenanen waren hingegen bisher fast ausgeglichen.

Die Reserve der DJK Rhenania Kleve, die eigentlich in der Bezirksliga an die Tische geht, hat an diesem Wochenende spielfrei.

 
 

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