Der Pfosten und die Latte standen im Weg

Kevelaer.  . Ohne den beruflich verhinderten Torwart Lars van Mill mussten die Kevelaerer Wasserballer gegen den Kontrahenten aus der Landeshauptstadt antreten. Wie so oft in der Vergangenheit verlief die Begegnung knapp und war hart umkämpft.

Chancen vergeben

Letztendlich vergab das Team um Spielertrainer Hermie van Ophuizen zu viele Chancen. „Düsseldorf war cleverer. Aber wir haben trotzdem gut gespielt. Auch mit dem Einsatz bin ich zufrieden. Man hat allerdings gesehen, dass einige Spieler öfter zum Training kommen müssten“, meinte der Coach.

Der KSV benötigte eine kurze Anlaufphase. Dann hatte das Team zwar mehr vom Spiel und wirkte in der Offensive beweglicher, geriet im ersten Viertel dennoch ins Hintertreffen. Dabei hatten die Kevelaerer durchaus auch Pech mit Würfen an Pfosten und Latte. Und das, obwohl Aushilfs-Keeper Michael Opel unter anderem einen Fünf-Meter-Strafwurf parierte. Im zweiten Durchgang erwischten die Düsseldorfer den besseren Start. Sie spielten jetzt etwas agiler und griffen deutlich früher an. So ging auch dieses Viertel knapp an die Gäste.

Während einer Überzahlsituation baute der DSC seine Führung kurz nach Wiederanpfiff des dritten Viertels aus und ging sogar mit 8:3 in Führung. Doch der Gastgeber gab sich noch lange nicht geschlagen. Ein Konter, abgeschlossen von Karl Winkels, brachte Hoffnung.

Verheißungsvoller Start

Der KSV schlug noch zwei weitere Male zu und ging mit einem 6:8-Rückstand in das letzte Viertel. Die Schlussphase begann verheißungsvoll für den KSV, der sofort einen weiteren Treffer nachlegte. Dann standen aber erneut Pfosten und Latte im Weg. Düsseldorf nutzte einen Konter zum 9:7 und brachte den Auswärtssieg schließlich über die Zeit.

Kevelaerer SV: Opel – Venhoven (2), Pool (2), Weynhoven (2), R. van Mill (1), Winkels (1), van Ophuizen, Ritgens, Guray, Wennekers, Wassenberg, Schuldei.