Akpinar-Team vor schwerer Auswärtshürde

Kreis Kleve.  RSV Praest – 1. FC Kleve II (Sonntag, 14.30 Uhr). Die Reserve des 1. FC Kleve hat die letzte Niederlage gegen den SV Scherpenberg (0:4) verkraftet. „Wir haben das Spiel abgehakt. Die Mannschaft hat weitestgehend gut dagegengehalten und am Ende hat sich dann halt doch die höhere Qualität des Gegners durchgesetzt“, Blickt FC-Trainer Umut Akpinar zurück. Mit dem RSV Praest erwartet die Rot-Blauen ein nicht minder starker Gegner. „Praest hat bisher eine sehr gute Saison hingelegt und steht zurecht unter den ersten vier Teams der Tabelle. Die sind in allen Bereichen sehr gut aufgestellt und werden genauso keine leichte Aufgabe für uns“, sagt Akpinar, „wir wissen um die Qualität des RSV und werden darauf vorbereitet sein.“ Personell sieht es bei den Schwanenstädtern wieder sehr gut aus. Bis auf die Langzeitverletzten Merlin Pastoors und Nils Bruns sind wieder alle Mann an Bord. „Trotzdem müssen wir das letzte Training abwarten, ob wirklich alle fit sind“, merkt Akpinar an. Verstärkungen aus dem Landesligakader sind kein Muss, aber das wird sich kurzfristig entscheiden. „Fakt ist, unser Kader ist stark genug. Trotzdem wissen wir auch, dass unsere Situation momentan nicht berauschend ist. Wir fahren mit dem Ziel nach Praest, etwas Zählbares mitzunehmen.“

SGE Bedburg-Hau – SV Vrasselt (Sonntag, 14.30 Uhr). Die SGE Bedburg-Hau konnte sich in der vergangenen Woche mit einer ganz starken Vorstellung im Kreisderby bei Viktoria Goch (5:2) in der Erfolgsspur zurückmelden. Alleine Goalgetter Falko Hesse markierte seine Treffer 12-14 in dieser Saison. Deshalb war SGE-Trainer Sebastian Kaul auch vollends zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben heute ein sehr gutes Spiel über weite Strecken gemacht und verdient gewonnen. Das war auch unser Ziel und wir haben uns alle gefreut, dass uns der Erfolg in Goch auch gelungen ist.“ Die Aufgabe am Sonntag im Heimspiel hat es aber auch wieder in sich. Dann gastiert der aktuelle Spitzenreiter SV Vrasselt in der Weberstadt. Die Emmericher holten bisher 31 Punkte in der bisherigen Spielzeit und liegen derzeit drei Zähler vor einem Verfolgertrio. Fehlen wird der Elf von Kaul am Sonntag Christian Klunder, der in Goch nicht nur traf, sondern auch seine fünfte Gelbe Karte kassierte.